„Wer Augen hat, der sehe, wer Vernunft hat, der prüfe“ – der jüdische Moses Mendelssohn im aufgeklärten Deutschland Teil 2

Mendelssohns Weg zum jüdischen Philosophen der Aufklärung

 

white printer paper

Mendelssohn beginnt, im jüdischen Viertel als Schreiber zu arbeiten, um überleben zu können.

Wie Mendelssohn zu einem jüdischen Philosoph der Aufklärung wird. Nach seiner etwas holprigen Ankunft in Berlin bezieht der junge Mendelssohn eine kleine Dachkammer im jüdischen Viertel und lebt dort in ärmlichen Verhältnissen. Das Zimmer sowie zwei Mahlzeiten pro Woche sind für ihn als Schüler der Torah zwar kostenlos, doch muss er selbst arbeiten, um überleben zu können. So verdient er sich etwas Geld als Schreiber und kopiert als solcher jüdische Schriften. Dennoch ist er auf die Hilfe besser gestellter Juden angewiesen, um überleben zu können. Durch die Unterstützung zweier Freunde, des Mathematikers Israel Samocz und des Arztes Abraham Kisch, bringt Mendelssohn, der selbst nie eine andere Schuleinrichtung neben der Talmudschule bei Rabbiner Fränkel besucht hat, sich in dieser Zeit selbst Deutsch, Latein, Französisch, Englisch sowie Mathematik bei. Der begabte Autodidakt lernt so schnell, dass er sich bald darauf die ersten Philosophie-Vorlesungen auf Latein anhört, um sich weiterzubilden.

Diese Skulptur von Moses Maimonides steht in Cordoba, Spanien. (Bild: 7753727 auf Pixabay)

Für sein eigenes Interesse studiert Mendelssohn jedoch vor allem die Schriften eines großen jüdischen Philosophen des Mittelalters: Moses Maimonides1Moses Maimonides (1138-1204) wuchs in Spanien auf, doch floh er aufgrund antisemitischer Entwicklungen unter islamischer Herrschaft. Er lebte fortan in Marokko und Ägypten und arbeitete als Arzt. Jedoch war er in der jüdischen Gemeinschaft so angesehen, dass er in Fustat (Ägypten) Oberhaupt der Gemeinde sowie Vorsitzender des dortigen rabbinischen Gerichtshofes wurde. Berühmt ist er für seine Arbeiten an den halachischen Schriften sowie seinen philosophischen Leistungen. (vgl. Musall, Maimonides). Der berühmte jüdische Philosoph des Mittelalters versuchte, Glaube und Logik miteinander zu verbinden und so eine Annäherung an Gott durch den Verstand zu beschreiben – eine Herangehensweise, die den frommen Mendelssohn sehr inspiriert. Durch diesen Vorreiter ermutigt liest sich Mendelssohn in die philosophischen Gefilde der Aufklärung ein und beschäftigt sich mit großen Denkern wie etwa John Locke2John Locke (1632-1704) war ein englischer Philosoph. Als junger Mann wurde Locke Mediziner, begann jedoch bald, in der Politik tätig zu werden und widmete sich während seines Wirkens vermehrt der Philosophie, wobei seine Schwerpunkte stets auf dem Staatswesen und dem menschlichen Verstand und Erkenntnisprozessen lagen. (vgl. N.N., Locke) oder Gottfried Wilhelm Leibniz3Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716) war Wissenschaftler, Mathematiker, Historiker, Diplomat und Philosoph (vgl. N.N., Leibniz). Auch wenn der herausragende Denker vor allem in der Mathematik bleibende Erfolge feierte, tat er sich auch maßgeblich als Theologe hervor, indem er Glaube und Logik miteinander zu verbinden suchte, so etwa im Hinblick auf die Theodizee (vgl. Albig, Leibniz), beide bedeutende Denker der Epoche und Letzterer ein weiteres großes Vorbild in der Verknüpfung von Glaube und Verstand für den jungen jüdischen Philosophen.

Mit nur 21 Jahren wird Mendelssohn Hauslehrer in der Familie Isaak Bernhards, einem jüdischen Seidenfabrikanten. Später arbeitet er auch als dessen Buchhalter und erhält so endlich den Status eines Bürgers in Berlin. Nach Bernhards Tod wird Mendelssohn 1768 sogar Teilhaber des Unternehmens. Dadurch kann er nicht nur eine gesicherte Existenz führen, sondern erhält als Seidenhändler sogar eine gewisse Anerkennung unter nicht-jüdischen Menschen.

 

Mendelssohns Laufbahn und erste Leistungen. Trotz seines beruflichen und denkerischen Aufstiegs bleibt Mendelssohn immer dem Judentum treu: Er hält die halachischen Gebote ein, ruht am Sabbat und trägt einen der Tradition entsprechenden Bart. Für ihn widersprechen Glaube und jüdische Identität nicht dem Gebrauch des Verstandes und so versucht er – ganz nach den Vorbildern Maimonides und Leibniz –, das Streben nach Erkenntnis mit Religion zu vereinen. In Mendelssohns Vorstellung gibt es zwar einen „reinen Glauben“, in dem der Mensch selbst erkennt, dass es einen Schöpfergott gibt und dass es in dieser Schöpfung gewisse Regeln braucht, um diese zu erhalten. Dabei entsprechen diesen Regeln den Mosaischen Gesetzen, deren freiwilliges Befolgen aus einem freien Willen heraus für Mendelssohn eigentlich bloß eine Folge von Logik und Verstand ist. Doch Erlösung habe Gott den Menschen auf verschiedene Weise ermöglicht: Die Vielfalt von Religionen und eine dementsprechende Toleranz sind deshalb für den Philosophen gottgegeben und notwendig. Die Bestimmung jedes Menschen sei, „nach Wahrheit forschen, Schönheit lieben, Gutes wollen, Das Beste thun“.4Zitiert nach N.N., Moses Mendelssohn.

Die Büste von Lessing steht im Hof des Lessinghauses in Kamen, Sachsen. (Bild: Dominic Wunderlich auf Pixabay)

So macht der junge Mendelssohn sich unter den Denkern seiner Zeit durchaus einen Namen und steigt langsam in den gesellschaftlichen Kreisen Berlins auf. Dabei ist er nicht nur unter der jüdischen Bevölkerung hoch angesehen, sondern wird sogar von nicht-jüdischen Gelehrten geschätzt. Nachdem er die für Juden notwendige Erlaubnis zur Niederlassung und Heirat in Berlin erworben hat, heiratet er 1762 die jüdische Fromet Guggenheim, die Tochter einer einflussreichen Familie, und hat mir ihr 10 Kinder. Ihre Wohnung wird fortan zu einem Treffpunkt für Gelehrte verschiedener Couleur. Immer wieder wird Gästen aufgewartet und man diskutiert über philosophische Themen aus Aufklärung, Politik und Theologie. Einer seiner engsten Freunde wird Gotthold Ephraim Lessing5Der Philologe, Theologe und Philosoph Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781) gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller der deutschen Aufklärung. (vgl. N.N., Lessing), mit dem er u.a. eine gemeinsame Polemik verfasst. Der deutsche Schriftsteller der Aufklärung verewigt seinen Freund in dem berühmten Werk „Nathan der Weise“, das er 1779 verfasst.

Die Fotografie zeigt eine originale Ausgabe von Mendelssohn “Phaedon – über die Unsterblichkeit der Seele”, das er nach dem frühen Tod einiger seiner Kinder schrieb. (gemeinfreies Bild: HJunghans auf https://de.wikipedia.org/wiki/Moses_Mendelssohn)

Schon Jahre zuvor gründet Mendelssohn, der immer mehr in das Denken und die Kreise der Aufklärung hineinwächst, in den 1750er Jahre eine Zeitschrift, die nicht nur die erste in hebräischer Sprache verfasste Zeitschrift überhaupt ist, sondern gleichzeitig eine aufklärerische: In „Kohelet Mussar“ (übersetzt etwa „Der Sittenprediger“) stehen dichterische Stücke neben Buchrezensionen und aufklärerischen Artikeln. Nach nur zwei Ausgaben muss die Zeitschrift jedoch schon eingestellt werden – die jüdische Gemeinde verlangt ein Stoppen des Projektes, wohl aufgrund der Verwendung der als heilig geltenden Sprache Hebräisch in einem solch profanen Kontext. Von diesem herben Rückschlag lässt sich der jüdische Philosoph aber nicht aufhalten. Stattdessen wird er fester Bestandteil der deutschsprachigen Berliner Aufklärung, die sich als Gegenpart zur französischsprachigen Aufklärung um die Königliche Akademie der Wissenschaften in Berlin6Diese Forschungseinrichtung wurde 1700 unter dem Namen „Kurfürstlich-Brandenburgische Societät der Wissenschaften“ von Friedrich III./Friedrich I. gegründet. In diese Gesellschaft wurden seit jeher nur unter bestimmten Kriterien gewählte Gelehrte aufgenommen. Schon ein Jahr später wurde der Name geändert in „Königlich Preußische Sozietät der Wissenschaften“. Ab 1743 war die Einrichtung unter dem Namen „Königliche Akademie der Wissenschaften“ oder auch unter dem französischen Namen „Académie Royale des Sciences et Belles Lettres“ bekannt. (vgl. N.N., Preußische Akademie) herum bildet – die unter der Leitung des preußischen Königs Juden ausgrenzt. In dieser Zeit verlegt Mendelssohn zwei weitere Zeitschriften und veröffentlicht zahlreiche Bücher, Schriften und Artikel, wodurch er zu einem der angesehensten Publizisten seiner Zeit wird. Er erhält sogar den ersten Preis der Königliche Akademie der Wissenschaften für eine seiner Abhandlungen, die jedoch anonym für die Preisvergabe aufgestellt worden war.

 

Der jüdische Philosoph in einer „aufgeklärten“ Gesellschaft. Trotz seiner geistigen Leistungen für Aufklärung und Gesellschaft stößt Mendelssohn nicht nur auf positive Resonanz, sondern auch immer wieder auf Widerstand und Abneigung: Er ist und bleibt Jude, was ihn nicht nur in seiner Lokalität an die Grenzen des jüdischen Wohnviertels bindet, sondern zusätzlich in gesellschaftlicher Sicht eingrenzt. In akademischen Kreisen erfährt der jüdische Philosoph sogar Anfeindungen aus zwei Lagern: dem konservativ-jüdischen und dem antisemitischen-motivierten.

Aufgrund seiner gesellschaftlichen Kontakte und seiner aufklärerischen Werke erarbeitet Mendelssohn sich zwar eine besondere Position in der jüdischen Gemeinschaft: Juden aus deutschen Gebieten wie auch der Schweiz werden auf ihn aufmerksam und suchen ihn als Ratgeber auf, wenn sie mit Konflikten in ihren christlich dominierten Lebenswelten zu kämpfen haben. Doch viele Rabbiner, die den wachsenden Einfluss Mendelssohns beobachten, fürchten um ihre eigene Autorität in religiösen Fragen. Außerdem sind sie Mendelssohn gegenüber skeptisch, der als Philosoph das gleichwertige Miteinander aller Religionen zum Ziel hat und nicht den Schutz des Judentums, wie sie es sich vorstellen – weshalb sie sich um die jüdische Religion und Identität selbst sorgen und Mendelssohns fortschrittliches Gedankengut als synkretistische Gefahr ansehen.

Gemälde “Der Lavater-Streit” von Moritz Daniel Oppenheimer, gemalt 1856. Auch wenn dieses Treffen so nie stattgefunden hat, fängt die Szenerie hervorragend das Geschehen ein.

Doch auch aus deutschen, nicht-jüdischen Kreisen erfährt Mendelssohn Widerstand, vornehmlich aus akademischen und christlichen Reihen. Dabei ist ein Vorfall um den Pfarrer und Philosophen Johann Casper Lavater7Johann Caspar Lavater (1741-1801) war Theologe, Philosoph und Philologe. Der pietistisch geprägte Schweizer Pfarrer ist auch bekannt für seine durchaus kritisch zu betrachtenden Ausarbeitungen zur Physiognomie. Daneben zog ihn immer wieder das Übernatürliche in den Bann, wobei die Grenze zum Okkulten bisweilen verschwimmt. Sein Bemühen um die Bekehrung berühmter Persönlichkeiten scheiterte nicht nur bei Mendelssohn, sondern auch bei Goethe. (vgl. Proß, Lavater) der berühmteste und folgenschwerste für den jüdischen Denker: Öffentlich verlangt der Christ 1769, dass Mendelssohn sich rechtfertigen müsse – und entweder das Christentum widerlegen oder sich dazu bekennen solle. Im Zuge dieser folgenschweren Forderung Lavaters verbreitet sich schnell in akademischen Kreisen die Annahme, dass Juden, wenn sie vollen Anteil an der Aufklärung haben wollten, doch wohl das Christentum als dem Judentum überlegen anerkennen und dementsprechend eigentlich konvertieren müssten.

Als Reaktion auf diese öffentliche Bloßstellung erläutert Mendelssohn wieder seinen Gedanken von religiöser Toleranz, doch stößt er auf wenig Verständnis. Strikt lehnt er eine Konversion zum Christentum ab ebenso wie eine öffentliche Diskussion dieser Art, die Lavater provoziert und nach Meinung Mendelssohns nur dem Miteinander schaden würde. Später vertraut er in einem Brief seinem Bekannten Karl von Braunschweig-Wolfenbüttel8Carl I. (1713-1780) war ein Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel, der in seiner Gesinnung ganz den Geist der Aufklärung lebte. Zeit seines Wirkens investierte er vor allem in Bildungsinstitutionen und das Sozialwesen. (vgl. Meier, Karl I.) jedoch an, dass er einige Bestandteile der christlichen Lehre nicht mit seinem Verstand vereinbaren könne.

Dieser öffentlich zur Schau gestellte Konflikt hängt Mendelssohn bis zu seinem frühen Lebensende keine 20 Jahre später an. Er verdeutlich die Spannung, in die der jüdische Philosoph mit allen anderen jüdischen Menschen dieser Zeit gestellt wird, nur allzu gut: die Spannung zwischen ihrer Würde und den vorherrschenden Eingrenzungen, zwischen einzelnen pro-jüdischen Stimmen und der antijüdischen Mehrheit, zwischen dem Wunsch nach Anerkennung und Heimat und der antisemitisch dominierten Realität. Doch ist Mendelssohns Wirken trotz zahlreicher Rückschläge, die er Zeit seines Lebens erfahren muss, nicht umsonst – denn er legt einen großen Teil des Fundaments einer bis heute bedeutsamen Bewegung: der Haskalah.

 

Hier kommen Sie zum dritten Teil der Reihe:Mendelssohns Erbe und die Haskalah”

 

Titelbild: Gemälde “Der Lavater-Streit” von Moritz Daniel Oppenheimer (1800-1882), gemalt 1856. Das gemeinfreie Bild stammt aus dem Beitrag von unter  https://de.wikipedia.org/wiki/Moses_Mendelssohn. Für die Bildverwendung dient als Quelle der Katalog des Kunstmuseums Magens Collections Online; für weitere Informationen sehen Sie den Online-Katalog: http://magnesalm.org/notebook_fext.asp?site=magnes&book=3024

 

  • 1
    Moses Maimonides (1138-1204) wuchs in Spanien auf, doch floh er aufgrund antisemitischer Entwicklungen unter islamischer Herrschaft. Er lebte fortan in Marokko und Ägypten und arbeitete als Arzt. Jedoch war er in der jüdischen Gemeinschaft so angesehen, dass er in Fustat (Ägypten) Oberhaupt der Gemeinde sowie Vorsitzender des dortigen rabbinischen Gerichtshofes wurde. Berühmt ist er für seine Arbeiten an den halachischen Schriften sowie seinen philosophischen Leistungen. (vgl. Musall, Maimonides)
  • 2
    John Locke (1632-1704) war ein englischer Philosoph. Als junger Mann wurde Locke Mediziner, begann jedoch bald, in der Politik tätig zu werden und widmete sich während seines Wirkens vermehrt der Philosophie, wobei seine Schwerpunkte stets auf dem Staatswesen und dem menschlichen Verstand und Erkenntnisprozessen lagen. (vgl. N.N., Locke)
  • 3
    Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716) war Wissenschaftler, Mathematiker, Historiker, Diplomat und Philosoph (vgl. N.N., Leibniz). Auch wenn der herausragende Denker vor allem in der Mathematik bleibende Erfolge feierte, tat er sich auch maßgeblich als Theologe hervor, indem er Glaube und Logik miteinander zu verbinden suchte, so etwa im Hinblick auf die Theodizee (vgl. Albig, Leibniz)
  • 4
    Zitiert nach N.N., Moses Mendelssohn.
  • 5
    Der Philologe, Theologe und Philosoph Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781) gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller der deutschen Aufklärung. (vgl. N.N., Lessing)
  • 6
    Diese Forschungseinrichtung wurde 1700 unter dem Namen „Kurfürstlich-Brandenburgische Societät der Wissenschaften“ von Friedrich III./Friedrich I. gegründet. In diese Gesellschaft wurden seit jeher nur unter bestimmten Kriterien gewählte Gelehrte aufgenommen. Schon ein Jahr später wurde der Name geändert in „Königlich Preußische Sozietät der Wissenschaften“. Ab 1743 war die Einrichtung unter dem Namen „Königliche Akademie der Wissenschaften“ oder auch unter dem französischen Namen „Académie Royale des Sciences et Belles Lettres“ bekannt. (vgl. N.N., Preußische Akademie)
  • 7
    Johann Caspar Lavater (1741-1801) war Theologe, Philosoph und Philologe. Der pietistisch geprägte Schweizer Pfarrer ist auch bekannt für seine durchaus kritisch zu betrachtenden Ausarbeitungen zur Physiognomie. Daneben zog ihn immer wieder das Übernatürliche in den Bann, wobei die Grenze zum Okkulten bisweilen verschwimmt. Sein Bemühen um die Bekehrung berühmter Persönlichkeiten scheiterte nicht nur bei Mendelssohn, sondern auch bei Goethe. (vgl. Proß, Lavater)
  • 8
    Carl I. (1713-1780) war ein Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel, der in seiner Gesinnung ganz den Geist der Aufklärung lebte. Zeit seines Wirkens investierte er vor allem in Bildungsinstitutionen und das Sozialwesen. (vgl. Meier, Karl I.)

 


Quellen der dreiteiligen Artikelreihe:

Internetquellen:

Albig, Jörg-Uwe, Gottfried Wilhelm Leibniz: Das letzte Universalgenie, https://www.geo.de/wissen/21787-rtkl-gottfried-wilhelm-leibniz-das-letzte-universalgenie (16.02.2021)

Aufmkolk, Tobias/Kaufmann, Sabine, König Friedrich II., https://www.planet-wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/geschichte_preussens/pwiekoenigfriedrichii100.html (28.02.2021)

B., Konstantin, Juden in Brandenburg-Preußen, http://www.judentum-projekt.de/geschichte/neuzeit/brand/index.html (14.03.2021)

Brüll, N., Fränkel, David, https://www.deutsche-biographie.de/sfz19615.html (26.02.2021)

Büstrin, Klaus, Friedrichs „Judenporzellan“, https://www.pnn.de/wissenschaft/friedrichs-judenporzellan/21817592.html(14.03.2021)

Haußmann, Charlotte/ Sasse, Markus, Die europäische Aufklärung und die Juden, https://whgonline.de/pages/projekte/religion/aufklaerung-und-judentum.php (21.03.2021)

Komander, Gerhild H.M., Friedrich I. König in Preußen, https://www.diegeschichteberlins.de/geschichteberlins/persoenlichkeiten/persoenlichkeiteag/462-friedrich-wilhelm-i.html(14.03.2021)

Komander, Gerhild H.M., Friedrich Wilhelm II. König von Preußen, https://www.diegeschichteberlins.de/geschichteberlins/persoenlichkeiten/persoenlichkeiteag/427-friedrich-wilhelm-ii.html(21.03.2021)

Komander, Gerhild H.M., Friedrich Wilhelm III., König von Preußen, https://www.diegeschichteberlins.de/geschichteberlins/persoenlichkeiten/persoenlichkeiteag/432-friedrich-wilhelm-iii.html (21.03.2021)

Linder, Christian, Johann Gottfried Herder. Wunderkind, Forscher und Philosoph, https://www.deutschlandfunk.de/johann-gottfried-herder-wunderkind-forscher-und-philosoph.871.de.html?dram:article_id=457170 (21.03.2021)

Meier, Rudolf, Karl I., https://www.deutsche-biographie.de/sfz39893.html (28.02.2021)

Musall, Frederek, Maimonides, Moses, https://www.bibelwissenschaft.de/wibilex/das-bibellexikon/lexikon/sachwort/anzeigen/details/maimonides-moses/ch/7d38f7a9a11a44e26bb99a2d9ded746e/(26.02.2021)

N.N., Aufklärung, https://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/das-junge-politik-lexikon/319867/aufklaerung (26.02.2021)

N.N., Biografisches zu Moses Mendelssohn, https://www.mmz-potsdam.de/kurzbiografie-moses-mendelssohns.html(04.02.2021)

N.N., Elise Reimarus, https://deacademic.com/dic.nsf/dewiki/387364 (21.03.2021)

N.N., Fünf Mythen um Friedrich Wilhelm von Brandenburg, https://www.dw.com/de/fünf-mythen-um-friedrich-wilhelm-von-brandenburg/a-52361833 (14.03.2021)

N.N., Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716), http://www.philosophenlexikon.de/gottfried-wilhelm-leibniz/ (26.02.2021)

N.N., Gotthold Ephraim Lessing, https://www.lehrer.uni-karlsruhe.de/~za874/homepage/lessing.htm (26.02.2021)

N.N., Johann Bernhard Basedow, https://hpd.de/node/2700 (18.03.2021)

N.N., Johann Georg Hamann, https://www.lehrer.uni-karlsruhe.de/~za874/homepage/hamann.htm (21.03.2021)

N.N., John Locke (1632-1704), http://www.philosophenlexikon.de/john-locke/ (26.02.2021)

N.N., John Toland, https://www.britannica.com/biography/John-Toland (14.03.2021)

N.N., Joseph II., https://www.habsburger.net/de/personen/habsburger-herrscher/joseph-ii (11.03.2021)

N.N., Leopold I., https://www.habsburger.net/de/personen/habsburger-herrscher/leopold-i (11.03.2021)

N.N., Maria Theresia, https://www.habsburger.net/de/personen/habsburger-herrscher/maria-theresia (11.03.2021)

N.N., Moses Mendelssohn, https://www.mmz-potsdam.de/kurzbiografie-moses-mendelssohns.html (28.02.2021)

N.N., Moses Mendelssohn. Der Jude von Berlin, http://www.jaegerstrasse.de/mendelssohns/biografien/moses-mendelssohn (28.02.2021)

N.N., Neo-Orthodoxie, https://www.jewish-places.de (18.03.2021)

N.N., Porträt Christian Conrad Wilhelm von Dohm, https://st.museum-digital.de/index.php?t=objekt&oges=847(21.03.2021)

N.N., Preußische Akademie der Wissenschaften, https://edition-humboldt.de/register/einrichtungen/detail.xql?id=H0000569&l=de (28.02.2021)

Plasse, Wiebke, Immauel Kant, https://www.geo.de/geolino/mensch/1437-rtkl-weltveraenderer-immanuel-kant(21.03.2021)

Proß, Wolfgang, Lavater, Johann Caspar, https://www.deutsche-biographie.de/sfz48577.html (28.02.2021)

Röther, Christian, Michael Wolffsohn über die Wittenberger „Judensau“. „Eine perverse Sauerei“, https://www.deutschlandfunk.de/michael-wolffsohn-ueber-die-wittenberger-judensau-eine.886.de.html?dram:article_id=469556 (21.03.2021)

Schoeps, Julius H., Der lange Weg zum Staatsbürger, https://www.juedische-allgemeine.de/kultur/der-lange-weg-zum-staatsbuerger/ (21.03.2021)

Schuchardt, Konstantin, Haskala, https://www.juedische-allgemeine.de/glossar/haskala/ (21.03.2021)

Schulte, Christoph, Moses Mendelssohn, https://www.uni-potsdam.de/de/haskala/haskala-in-biographien/mendelssohn(04.02.2021)

Schulte, Christoph, Haskala in wenigen Worten, https://www.uni-potsdam.de/de/haskala/haskala-in-wenigen-worten(14.03.2021)

Segreff, Klaus-Werner, Mendelssohn, Moses, https://www.deutsche-biographie.de/sfz70694.html (28.02.2021)

Seewald, Berthold, 900 tote Briten setzten in Europa eine verhängnisvolle Mechanik in Gang, https://www.welt.de/geschichte/article206168235/Siebenjaehriger-Krieg-Er-nahm-sein-Gehirn-aus-dem-Schaedel.html(18.03.2021)

Von Flocken, Jan, Der Soldatenkönig prügelte seine Beamten zur Arbeit, https://www.welt.de/geschichte/article113882412/Der-Soldatenkoenig-pruegelte-seine-Beamten-zur-Arbeit.html(18.03.2021)

Weber, Matthias, Heiliges Römisches Reich (Deutscher Nation), https://ome-lexikon.uni-oldenburg.de/laender/heiliges-roemisches-reich-deutscher-nation (11.03.2021)

Wilke, Carsten L., Die Einbürgerung der jüdischen Religion in Europa, https://www.bpb.de/apuz/30045/die-einbuergerung-der-juedischen-religion-in-europa (21.03.2021)

Winkler, Anita, Die Idee der Toleranz, https://www.habsburger.net/de/kapitel/die-idee-der-toleranz (21.03.2021)

Schriftliche Quellen:

Albig, Jörg-Uwe, Der Strom des Geldes, in: GEO Epoche: Die Geschichte des Judentums. 3000 Jahres Glaube und Kultur: Von König David bis zur Gründung des Staates Israel, 94-105.

Herzig, Arno, Jüdische Geschichte. Von den Anfängen bis zur Gegenwart, 1997 München.

Muche, Svenja, Prophet der Hoffnung. Moses Mendelssohn, in: Geschichte Spezial: Juden in Europa. 2000 Jahre zwischen Tradition und Aufbruch, 28-31.

Zurück
  • 1
    Moses Maimonides (1138-1204) wuchs in Spanien auf, doch floh er aufgrund antisemitischer Entwicklungen unter islamischer Herrschaft. Er lebte fortan in Marokko und Ägypten und arbeitete als Arzt. Jedoch war er in der jüdischen Gemeinschaft so angesehen, dass er in Fustat (Ägypten) Oberhaupt der Gemeinde sowie Vorsitzender des dortigen rabbinischen Gerichtshofes wurde. Berühmt ist er für seine Arbeiten an den halachischen Schriften sowie seinen philosophischen Leistungen. (vgl. Musall, Maimonides)
  • 2
    John Locke (1632-1704) war ein englischer Philosoph. Als junger Mann wurde Locke Mediziner, begann jedoch bald, in der Politik tätig zu werden und widmete sich während seines Wirkens vermehrt der Philosophie, wobei seine Schwerpunkte stets auf dem Staatswesen und dem menschlichen Verstand und Erkenntnisprozessen lagen. (vgl. N.N., Locke)
  • 3
    Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716) war Wissenschaftler, Mathematiker, Historiker, Diplomat und Philosoph (vgl. N.N., Leibniz). Auch wenn der herausragende Denker vor allem in der Mathematik bleibende Erfolge feierte, tat er sich auch maßgeblich als Theologe hervor, indem er Glaube und Logik miteinander zu verbinden suchte, so etwa im Hinblick auf die Theodizee (vgl. Albig, Leibniz)
  • 4
    Zitiert nach N.N., Moses Mendelssohn.
  • 5
    Der Philologe, Theologe und Philosoph Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781) gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller der deutschen Aufklärung. (vgl. N.N., Lessing)
  • 6
    Diese Forschungseinrichtung wurde 1700 unter dem Namen „Kurfürstlich-Brandenburgische Societät der Wissenschaften“ von Friedrich III./Friedrich I. gegründet. In diese Gesellschaft wurden seit jeher nur unter bestimmten Kriterien gewählte Gelehrte aufgenommen. Schon ein Jahr später wurde der Name geändert in „Königlich Preußische Sozietät der Wissenschaften“. Ab 1743 war die Einrichtung unter dem Namen „Königliche Akademie der Wissenschaften“ oder auch unter dem französischen Namen „Académie Royale des Sciences et Belles Lettres“ bekannt. (vgl. N.N., Preußische Akademie)
  • 7
    Johann Caspar Lavater (1741-1801) war Theologe, Philosoph und Philologe. Der pietistisch geprägte Schweizer Pfarrer ist auch bekannt für seine durchaus kritisch zu betrachtenden Ausarbeitungen zur Physiognomie. Daneben zog ihn immer wieder das Übernatürliche in den Bann, wobei die Grenze zum Okkulten bisweilen verschwimmt. Sein Bemühen um die Bekehrung berühmter Persönlichkeiten scheiterte nicht nur bei Mendelssohn, sondern auch bei Goethe. (vgl. Proß, Lavater)
  • 8
    Carl I. (1713-1780) war ein Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel, der in seiner Gesinnung ganz den Geist der Aufklärung lebte. Zeit seines Wirkens investierte er vor allem in Bildungsinstitutionen und das Sozialwesen. (vgl. Meier, Karl I.)