Heilsgeschichte verstehen

 

Warum man heilsgeschichtlich denken sollte, wenn man die Bibel nicht missverstehen will.

Helge Stadelmann und Berthold Schwarz

Dieses Buch zeigt, dass es sinnvoll ist, als Christ heilgeschichtlich zu denken. Es geht von der Beobachtung aus, dass ohne ein heilsgeschichtliches Bibelverständnis die Auslegung und vor allem die Anwendung ganzer Teile der Heiligen Schrift häufig misslingt.

Ist die Bibel der Schatz der christlichen Gemeinde, verarmt sie, wenn ihr heilsgeschichtliche Erkenntnis fehlt. An die Stelle eines Denkens von Gott her, das immer konsequent danach fragt, was Gott selbst für wen und für welche Zeit gesagt hat, tritt dann ein Ansatz, der bei der Bibelstelle von dem ausgeht, was den Menschen aktuell persönlich anspricht. Große Teile der Bibel können so gar nicht mehr eingeordnet werden und werden übergangen. Wer dagegen mit Heilsgeschichte vertraut ist, wird die ganze Bibel mit Gewinn lesen.

Den Autoren geht es nicht um ein lückenloses heilsgeschichtliches „System“. Sie wollen die praktische Relevanz heilsgeschichtlichen Denkens aufzeigen und damit nicht nur „Fachleute“ ansprechen. Zugleich machen sie deutlich, wo heilsgeschichtliches Denken herkommt, wie im Laufe der Kirchengeschichte zum Thema Heilsgeschichte gedacht wurde, und welche Grundelemente heilsgeschichtlichen Verstehens sich von der Bibel her nahelegen.

Erschienen: 006/2008, Verlag: CV, ISBN: 9783894365752,
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