Israel ist seit Jahren ein Brennpunkt der Weltpolitik. Kaum ein Tag, an dem die Medien nicht über die Spannungen im Nahen Osten berichten. Intifada, Selbstmordanschläge, Hass und Ausweglosigkeit prägen die Situation und Stimmungslage.

Israel ist auch ein zentrales Thema der Heiligen Schrift. Große Teile der Bibel beschäftigen sich mit der Geschichte des auserwählten jüdischen Volkes. Trotzdem gibt es in der christlichen Dogmatik bis heute keine eigene Lehre von Israel (Israelogie). Hier muss dringend etwas geschehen, damit in der Theologie und an der Gemeindebasis das Thema Israel seinen gebührenden Stellenwert bekommt. Wir brauchen heute in der Theologenausbildung und in den Kirchengemeinden vor Ort eine Israelogie.

Hier eine kleine pdf-Datei zum Thema: „Wozu und warum ein Israel-Institut?“

Wozu und warum ein Israel-Institut

Eine biblisch verantwortete Lehre von Israel ist erforderlich wegen:
  • der Frage nach der Erfüllung biblischer Verheißungen in der Geschichte Israels in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft;
  • der Problemgeschichte des Verhältnisses zwischen Kirche und Israel;
  • des verbreiteten Antisemitismus, Antijudaismus und Antizionismus;
  • des offensichtlichen Missverhältnisses zwischen dem Stellenwert des Themas Israel in Politik und Medien und in der Praxis von Lehre und Verkündigung in christlichen Gemeinden;
  • des Mangels an Vermittlung israelogischer Grundlagen in der Ausbildung und Weiterbildung von Pastoren;
  • der Notwendigkeit, aus biblisch-prophetischer Sicht Maßstäbe für die Beurteilung aktueller Vorgänge und künftiger Entwicklungen hinsichtlich Israel zu gewinnen.