Der Exodus – Vortrag von Prof. Dr. Hoffmeier

James K. Hoffmeier ist Professor für Altes Testament und Archäologie des Nahen Ostens an der Trinity Internationalen Universität Deerfield in Illinois/USA. Er wurde in Kairo geboren. Seine Eltern waren christliche Missionare. Er zählt heute zu den gefragtesten Ägyptologen und Archäologen, zudem ist er ein herausragender Bibelwissenschaftler. Er versteht sich als ‚evangelikal‘ und ist einer der besten Kenner rund um die Themen „Exodus“ und „Wüstenwanderung“. Seine Hauptwerke sind: „Israel in Egypt. The Evidence for the Authenticity of the Exodus Tradition“ und „Ancient Israel in Sinai. The Evidence for the Authenticity of the Wilderness Tradition”.

Am 17. März 2014 fand ein Vortrag von Hoffmeier im „Messianischen Zentrum Berlin“ statt. Gerne kann der Vortrag online gegen eine Gebühr von 10€ bis Mitte April nachgehört werden oder es kann beim Veranstalter eine Audiodatei bzw. Videodatei bestellt werden. Nähere Informationen dazu finden Sie unter Beit Sar Shalom.

Der Vortrag wird im Folgenden sinngemäß zusammengefasst. Auch auf die Rückfragen, die im Anschluss an das Referat gestellt wurden, wird nach der Zusammenfassung eingegangen. Referat und Aussprache nehmen ungefähr je zur Hälfte den gleichen Umfang ein. Deshalb empfehlen wir, sich den Vortrag auch zusätzlich im Video anzuschauen, um Hoffmeiers Gedanken noch besser nachvollziehen zu können.

‚Zusammenfassung ‘

Hoffmeier zufolge existiert (bisher) nur ein außerbiblischer Hinweis auf Israel, nämlich ‚notiert‘ als Inschrift auf der Merenptah-Stele des Pharaos Merenptah, dem Sohn Ramses des Großen. Dort ist der Name „Israel“ eingraviert. Die Inschrift wird auf das Jahr 1208 v.Chr. datiert.[1]

Es gibt viele Alttestamentler, Historiker und Altertumsforscher, die versuchen, den Auszug der Israeliten aus Ägypten als historisches Ereignis zu leugnen. Professor Hoffmeier jedoch glaubt an die Zuverlässigkeit der überlieferten Daten in der Bibel. Es ist ihm daher auch ein Anliegen, dass Menschen diesen Angaben der Bibel wieder zunehmend mehr Vertrauen schenken. Auch wenn die Bibel bei manchen Begrifflichkeiten verschiedene Interpretationsmöglichkeiten zulässt, so ist sie doch insgesamt ‚historisch glaubwürdig‘, davon ist Hoffmeier als Altertumsforscher überzeugt. Dies wurde insbesondere auch im „Fragen & Antworten-Teil“ nach dem Vortrag deutlich zur Sprache gebracht und begründet.

In 2. Mose 1,11+14 steht, dass der Pharao die Israeliten zu harter Arbeit getrieben habe, und gegen Ende von Vers 14 wird erwähnt, dass sie auf Feldern und auf Baustellen arbeiten mussten. Im Grab des ‚Premierministers‘ von Ägypten namens Reklimme, der in der Zeit um 1450 v.Chr. lebte, sehen wir anhand von Hieroglyphendarstellungen unterschiedliche arbeitende Personen. Diese sind eindeutig als Sklaven und Arbeiter zu identifizieren. Auch der Unterschied zwischen farbigen Arbeitern und Kanaanitern wird deutlich. Es waren ganz offensichtlich Kriegsgefangene aus Fremdvölkern, die damals zur Arbeit gezwungen wurden.[2] Hosea 11,4+5 kommentiert den Auszug, indem veranschaulicht wird, wie Gott den Israeliten geholfen hatte, das menschliche Joch zu tragen, sodass sie eben nicht wieder nach Ägyptenland zurückkehrten.

2. Mose 1 beschreibt, wie Israeliten Steine für die Lagerhallen von König Ramses und seine Nachfolger angefertigt haben. Jeder Palast und Tempel wurde aus sonnengebrannten Steinen erbaut. Andere bildliche Darstellungen aus der Zeit um 1500 v.Chr. zeigen, wie Kriegsgefangenen nach Ägypten kamen. Die biblischen Aussagen passen mit der Zeitgeschichte und mit den vorhandenen bildlichen Darstellungen gut zusammen. Auch die Orte, die in der Bibel in diesem Zusammenhang erwähnt werden, sind in außerbiblischen Schriften erwähnt. Allerdings kommt der Name ‚Ramses‘ nur in der Thora vor, und zwar insgesamt vier Mal (1. Mose 47,11; 2. Mose 1,11; 12,37; 4. Mose 33, 3+5). Demnach taucht die Frage auf: „War ‚Ramses‘ die damals übliche Bezeichnung einer Stadt im Gebiet Goschem?“

Der Forschung zufolge ist die Stadt Ramses erst 1270 v.Chr. gegründet worden, und bereits im Jahre 1070 v.Chr. existierte sie schon nicht mehr. Hoffmeier erklärte dieses Phänomen damit, dass 150 Jahre nach der Gründung der Stadt das Flussbett des Nil gewandert sei. Die Pharaonen seien daraufhin in die alte Hauptstadt Memphis umgezogen. Das wäre heute damit zu vergleichen, dass, wenn Berlin keine Autobahn mehr hätte, die Bewohner und die Firmen wieder nach Bonn umziehen müssten, um überleben zu können. Der Nil mit seinen Flussarmen war lebensnotwendig für die ägyptische Bevölkerung.

Es wurde eine andere Stadt in der Nähe von Ramses gebaut. Sie ersetzte Ramses und wurde Tunis (hebr. Zoam) genannt. Um 1070 v.Chr., also zur Zeit von Ramses II., wurde Tunis zur neuen Hauptstadt ernannt. Zoam oder Tunis werden in Jes. 19,11; Hes. 30,14 und Ps. 78,12 erwähnt. Da der 78. Psalm vermutlich um 800/700 v.Chr. geschrieben wurde, so Hoffmeier, existierte Ramses zu dieser Zeit schon nicht mehr. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass dort lediglich die Nachbarstadt erwähnt wird. Wo sich allerdings die Stadt Ramses genau befand, ist umstritten. Archäologen diskutieren drei bekannte Orte: Tanis, Retabeh oder Pelusim.

Dem Wissenschaftler Dr. Pusch zufolge konnten die Steine, die in ägyptischen Stallungen bei Ramses gefunden wurden, zur Befestigung von 500 Pferden gedient haben.[3] Demnach ist auch nachvollziehbar, woher die Streitkräfte des Pharao die vielen Pferde bekommen hatten, als das Volk Israel ausgezogen war und sie hinterherritten. Pusch zufolge war Ramses die größte Stadt der Antike; ungefähr 10km² umfasste ihre Ausdehnung.

Des Weiteren berichtete Hoffmeier, dass drei Hauptstraßen von Ägypten in den Osten führten. Der ‚Philisterweg‘, der zum heutigen Gazastreifen führt. Der ‚Weg Shurs‘, der auch schon in der Genesis erwähnt wird, und nach Beer Sheva führte, und der ‚Weg der Wildnis‘. Dieser Weg führte zur heutigen Stadt Eilat im heutigen Israel am Roten Meer. Auf der Straße zu den Philistern befanden sich zehn Festungen. Dies kann aufgrund von Hieroglyphen im Tempel Karnak (1294-1279 v.Chr.) geschlussfolgert werden.

Hoffmeiers Forschungen erstreckten sich auch auf Gebiete östlich vom heutigen Suezkanal. Dort entdeckte er eine dieser eben erwähnten zehn Festungen aus dem Jahre um 1300 v.Chr. Die Festungs-Mauer umfasste ungefähr eine Länge von 800 Metern und eine Breite von circa 400 Metern.[4] Sie liegt direkt an der Straße, die von Ägypten wegführt. Nur ungefähr einen Kilometer davon entfernt wurde eine weitere Festung entdeckt. Sie wird seit dem Jahr 2007 ausgegraben und erforscht. Die Mauer dieser Festung war 13 Meter dick, und viele der Mauern waren sogar 12 Meter hoch. Zwischen diesen beiden Festungen befand sich einer der Nilarme. Vor 3500 Jahren lag das Mittelmeer sehr nahe an diesen Festungen an. Der Verlauf des Nildeltas hatte sich im Laufe der Jahrhunderte immer wieder verändert.

In 2. Mose 12,37 und in 4. Mose 33,3+5 wird der Auszug aus Ägypten nach Sukkot beschrieben. Tel el-Maskuta (Sukkot) ist die hebräische Aussprache für Tjeku. Weiter heißt es in 2. Mose 14,2, dass an der Grenze Ägyptens in Sukkot Gott den Israeliten sagte, sie sollen umkehren und in den Norden ziehen, um sich dort niederzulassen, im Norden zwischen Pihahiroth und Migdol, das sich in der Nähe des Meeres befand. Migdol war auch eine Festung, denn auch dort befand sich ein großer Festungsgraben.

Außen am Tempel von Ramses III. wird anhand von Bildern über einen militärischen Sieg berichtet, der an der Grenze zu Ägypten bei Migdol stattgefunden haben muss. Möglicherweise hat er aber auch in der Nähe der Festung oder dahinter stattgefunden.

2. Mose 10,19 erläutert, dass Gott einen starken Ostwind aufkommen ließ, sodass die Heuschreckenplage in das Yam Suq (Schilfmeer), in das heutige Mittelmeer, vertrieben wurde.[5]

Die genannten Ortschaften, die Hoffmeier erwähnt, wurden auch in ägyptischen Texten im 13. Jahrhundert v.Chr. dokumentiert: Ramses (Pi-Ramessess), Pithom (Pi-Atum), Sukkoth (Tjeku), Migdol (Magdalu), Yam Suq. Hoffmeier zufolge wurden diese Namen nicht erst 600-700 Jahre später im Exil in Babylon ausgedacht.[6]

Hoffmeier wollte durch diesen Vortrag verdeutlichen, dass die Bibel einen zuverlässigen, auch historisch zuverlässigen Bericht darüber liefert, wie der Auszug Israels aus Ägypten stattgefunden hat.

‚Fragen & Antworten‘   

Frage: Wie ist Herr Hoffmeier dazu gekommen, in einer historisch-kritischen Atmosphäre eine solch wertvolle Arbeit zu tun?

Antwort: Seiner Ansicht nach ist es allein die wunderbare Gnade Gottes, die seine Forschungen über die Zuverlässigkeit der biblischen Aussagen gelingen ließ. Er sieht es als Berufung an, dass er die Erkenntnisse, die er aus der Archäologie gewinnt, der gesamten Welt zur Verfügung stellen soll. Es ist ein schmaler Grat, auf den man sich befindet, wenn man zugleich von säkularen und evangelikalen Wissenschaftlern gehört werden möchte.

Frage: Weshalb variiert die Jahreszahl des Auszuges aus Ägypten? In älteren Lexika wird häufig 1230 v.Chr. angegeben und in neueren 1450 v.Chr. Was ist der Grund dafür, und was trifft denn nun als richtig zu? [7]

Antwort: Hoffmeier zufolge ist die Antwort einfach, aber die Erklärung braucht etwas Anlauf. Es gibt zwei bedeutende Stellen in der Bibel, die diese Thematik behandeln und die die beiden Lösungen zum Auszugsdatum begründen, und es gibt für beide Ansichten gläubige Wissenschaftler, die sie vertreten. Jedoch muss man sich für eine der beiden entscheiden.

  • In 1. Kön. 6 wird vom Bau des ersten Tempels unter Salomos Herrschaft berichtet. Im 4. Jahr seiner Herrschaft begann der Bau, der Exodus lag bereits 480 Jahre zurück. Also rechnet man 480 Jahre + 967 Jahre, das Jahr der Regierungszeit Salomos zur Tempelbauzeit. Das ergibt das Jahr 1447 v.Chr. Zu dieser Zeit befand sich allerdings historisch nachweislich keine Stadt namens Ramses im Norddelta.
  • 2. Mose 1-11 beschreibt, wie die Israeliten Ramses erbaut haben und dann von dort weggezogen sind.

Es stellt sich nun die Frage: Welcher Bibelstelle schenkt man mehr Vertrauen? Beide Bibelstellen bekommt man inhaltlich nicht unter einen Hut.

Der Versuch einer Antwort: Wenn die Stadt Ramses unter Ramses II. (1279-1213 v.Chr.) erbaut wurde, wie kommt man dann auf die 480 Jahre zwischen Exodus und Salomo? Im ‚Urtext‘ wird von 12×40 Jahren gesprochen. Die Zahl 40 steht für die Zeit einer Generation. Man weiß aber, dass die Menschen im Orient zu dieser Zeit statistisch mit ca. 50 Jahren starben. Demnach kann die Zahl 40 symbolisch zu verstehen sein, also keine numerische Zahlenangabe meinen, oder aber auch nicht. Wenn die Zahl 40 symbolisch für eine Generation steht, dann könnten auch ohne Weiteres 25 „echte historische“ Jahre für eine Generation vergangen sein. Demnach wären 12×25 Jahre, 300 Jahre. So würde die Addition von 300 Jahren und von 976 Jahren, für die Zeit von Salomo, die Jahreszahl 1276 v.Chr. ergeben. Das wiederum wäre wieder die spätere Zeit von Ramses II.

Wenn man die Zahl 480 wörtlich nimmt und nicht symbolisch, was macht man dann mit dem Stadtnamen Ramses, den es 1447 v. Chr. noch nicht gab? Demnach wäre der Name Ramses nicht der Originalname, sondern er wäre erst später statt dem ursprünglichen hinzugefügt worden. Hoffmeier betont, dass es ernstzunehmende Leute auf beiden Seiten dieser Erklärungsmodelle gibt. Seine Hoffnung ist, dass ein Bekannter von ihm, der gerade über die Zahl 40 und die Generationenfrage seine Dissertation verfasst, Licht ins Dunkle bringen wird.

Frage: Wie soll ganz allgemein mit Zahlen in der Thora umgegangen werden? Wie sind diese zu verstehen und zu deuten?

Antwort: In 2. Mose 12,37 wird von den 600.000 Männern, zuzüglich Frauen und Kindern berichtet, die am Exodus teilnahmen. In 4. Mose 1 steht dasselbe, auch dass die Männer, die erwähnt werden, mindestens 20 Jahre alt gewesen sein mussten, und älter.

Heutzutage wäre das die fünft-größte Armee der Welt. Und genau das ist ein Problem. Es ist allerdings kein Problem des Hebräischen, es liegt also beispielsweise kein Abschreibefehler vor. Im Hebräischen ist die Zahl durch Buchstaben ausgeschrieben, somit konnten nicht einfach ein paar Nullen hinzugeschrieben worden sein. Der hebräische Buchstabe Alef, der hier bei der Zahlenangabe verwendet wurde, kann dreierlei Bedeutung haben:

(a) Zum einen die Zahl „Tausend“

(b) In Richter 6 klagt Gideon, dass sein Alef das Schwächste in Israel sei, und damit meinte er nicht 1000 streitbare Männer, sondern seinen Clan, seine Sippe. Auch kann damit eine militärische Einheit gemeint gewesen sein.

(c) In 1. Sam. 17 geht David zu seinen Brüdern, während diese mit den Philistern kämpfen. Sein Vater sagte ihm, er solle zehn Stücke Käse für den Vorgesetzten des Alef mitnehmen und ihm diese geben. Übersetzt wurde hier mit dem Begriff ‚Einheit‘.

Der verwendete Begriff kann somit „Sippen“ gemeint haben, „Einheiten“ oder eben die Zahl „600.000“.  Der Kontext entscheidet über diese Frage, wobei sich eine weitere Frage auftut: Wie viele Personen waren in einer militärischen Einheit? In Josua 8 wird über die Belagerung der Stadt Ai berichtet. Dies war eine kleine Stadt, da man nur 2-3 Alef benötigte um sie zu erobern. Es wurden 36 Männer der Israeliten getötet. Das war ein militärisches Desaster. Das wäre jedoch wohl kaum ein Desaster gewesen, wenn das Militär 600.000 Mann umfasst hätte.

Die Größe des ägyptischen Militärs betrug während des Auszuges der Israeliten circa 30.000 Mann. Somit hätte Mose Gott vermutlich gar nicht für den Auszug benötigt, wenn seine Armee tatsächlich 600.000 Mann groß gewesen wäre.

Eine weitere Frage beschäftigte sich mit der Tatsache, dass nicht-israelische Volksgruppen beim Exodus der Israeliten mitgezogen sind, und wie man das zu verstehen habe. Hoffmeier antwortete kurz, dass er es beeindruckend findet, wie Gott bereits zu Beginn der Geschichte Völkerschaften mit den Israeliten aus Ägypten ausziehen ließ. Er ist der Meinung, dass auch Nichtisraeliten damals schon das Passahmahl mitgefeiert hätten und somit auch diese von dem Todesengel verschont blieben. Hoffmeier zitierte dazu zur Erläuterung Jesaja 49,6: „Ich habe dich zum Licht der Völker gemacht.“

Wie beeindruckend ist es doch, dass Gott schon von Beginn seiner Geschichte an die Heidenvölker in seinen Plan miteinbezog, wie es u.a. die Abrahamsverheißung aus 1. Mose 12,1-3 nahelegt: „… in dir sollen gesegnet sein … viele Völker“.

(mr)

Bibliographie:
Hoffmeier, James Karl, Die Antike Welt der Bibel. Eine Reise zu den bedeutensten archäologischen Entdeckungen im Alten Orient, Gießen 2009
Hoffmeier, James Karl, Israel in Egypt. The Evidence for the Authenticity of the Exodus Tradition, 1. Aufl. Oxford 1996
Hoffmeier, James Karl, Ancient Israel in Sinai. The Evidence for the Authenticity of the Wilderness Tradition, 1. Aufl. Oxford 2005
 
Internet:
http://www.beitsarshalom.org/bsse-cms/index.php/de/veranstaltungen/der-exodus-im-lichte-neuer-forschungsergebnisse

 

Fotos: Titelbild: JOSE MANUEL MILLERA@flickr; Ausgrabungsstätte: Jens-Olaf@flickr; Sklaven: Manfred Lentz@flickr; Reiter: kairoinfo4u@flickr; Tempel Ramses III: Goldenpixel@flickr; Ramses II: Jungle_Boy@flickr: Alef: Stamsofer@flickr

 


[1]Vgl. Hoffmeier, Antike, S.50.
[2] Ebd. Hoffmeier, Antike, S.51.
[3] Ebd. Hoffmeier, Antike, S.52.
[4] Ebd. Hoffmeier, Antike, S.57.
[5] Ebd. Hoffmeier, Antike, S.55-58.
[6] Ebd. Hoffmeier, Antike, S.51-53.
[7] Ebd. Hoffmeier, Antike, S.50.