Aaronitischer Segen für das ganze Volk
Es ist Sukkot. Laubhüttenfest. In Israel herrscht – spätestens – seit Montag Abend Ausnahmezustand. Unzählige Pilger haben sich wie zu alttestamentlichen Zeiten in Jerusalem versammelt, um gemeinsam das freudige Fest zu feiern, das an die göttliche Versorung seines Volkes während der Wüstenwanderung erinnert. Ein Highlight des achttägigen Festes ist die Zeremonie des Birkat Kohanim, das ist hebräisch für der „priesterliche Segen“: Am zweiten Tag von Sukkot kommen tausende Kohanim, jüdische Männer priesterlichen Geschlechts, zur Klagemauer, um dort dem jüdischen...
MehrZum neuen Jahr „Gottes Briefkasten“ geleert
Sie sind konsequent: Weil sie nicht an Jesus Christus und seine weltverändernde Bedeutung glauben, lehnen die Juden auch den mit seiner Geburt beginnenden gregorianischen Kalender ab. Sie leben somit im Jahr 5773 – denn so alt ist nach den auf den biblischen Chroniken beruhenden Berechnungen von Hillel II. die Welt. Dieses 5773. Jahr der jüdischen Zeitrechnung begann am Sonntagabend, dem 1. Tischri, und wurde von Juden in aller Welt mit einem Festmahl würdig begrüßt und zwei Tage lang mit großem Ernst – in Bezug auf die eigenen Verfehlungen – und tiefer Freude –...
MehrDie Feste des Judentums
Haben Sie sich schon immer gefragt, ob Juden zum Passafest heute noch Lämmer schlachten? Wissen Sie, was es mit dem Chanukkawunder auf sich hat? Oder ob und wie in Israel Karneval gefeiert wird? Im ersten Teil unserer neuen Reihe “Was Christen vom Judentum wissen sollten” werden die sieben wichtigsten Feste des Judentums vorgestellt: Kurz und prägnant und mit zahlreichen Bildern illustriert erfahren Sie mehr über biblischen oder nachbiblischen Ursprung der Feste, ihre Bedeutung und die mit jedem Fest verbundenen Besonderheiten und Sitten. Hier gelangen Sie zur pdf-Datei: Die...
MehrErste Chanukka-Kerze entzündet
Gestern Abend, am 20. Dezember, eröffneten Juden in aller Welt das als „Lichterfest“ bekannte Chanukka, indem sie die erste Kerze des neunarmigen Chanukkia-Leuchters anzündeten.Das jüdische „Fest der Tempelweihe“ geht auf die Wiedereinweihung des zweiten Jerusalemer Tempels im Jahr 165 v. Chr. zurück: Nach dem von Judas Makkabäus angeführten erfolgreichen Aufstand gegen den Herrscher Antiochos IV. Epiphanes, welcher den jüdischen Tempel dem griechischen Gott Zeus geweiht hatte, wurde an diesem Tag der Tempeldienst wieder aufgenommen. Das Fest beginnt jedes Jahr am Vorabend des...
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