Menschenverachtende Zustände auf der Sinai-Halbinsel
Als die „Hölle auf Erden“ beschreibt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Situation von afrikanischen Flüchtlingen, die durch den Sinai nach Israel einwandern wollen. „Sie kommen aus Äthiopien, dem Sudan, aus Eritrea. Was sie suchen, ist ein besseres Leben. Womit sie allerdings auf ihrem mühsamen Weg Richtung ‘Gelobtes Land’ konfrontiert werden, sind menschenverachtende Zustände. Sie werden entführt, misshandelt, vergewaltigt, ihnen werden Organe bei lebendigem Leib entfernt. Bis nach Israel gelangen sie oft gar nicht.“ So berichtete das Israelnetz schon...
MehrVom ungläubigen Juden zum gläubigen Christen
Er wurde am See Genezareth geboren – in eine religiöse jüdische Familie aus dem Stamme Juda hinein. Dennoch konnte der Jude Jakob Damkani mit der Religion seiner Vorväter nie viel anfangen: „Reicht es wirklich aus, eine Kippa zu tragen und einen Bart wachsen zu lassen? Es schien mir, dass Gott mehr nach meinem Herzen als nach meiner Kleidung oder anderen Dingen fragte – aber ich wusste noch nicht, wie ich ihm mein Herz geben sollte. Bereits als Kind sehnte ich mich nach mehr: Die Liebe Gottes in ihrer ganzen Fülle zu erfahren.“ Als Jugendlicher wandert er in die USA aus,...
MehrWie religiös sind die Juden?
Sie glauben an Gott und betätigen trotzdem am Schabbat den Lichtschalter: Die Mehrheit der in Israel lebenden Juden sind, dem neuesten Bericht des Guttmann-Zentrums vom IDI (Israel-Demokratie-Institut) zufolge, zwar religiös, halten sich jedoch nicht zwingend an die Gesamtheit der jüdischen Gesetze, die Halacha. Für die aufschlussreiche Befragung wurden drei Jahre lang (2009 bis 2012) die in Israel lebenden Juden nach ihren religiösen Überzeugungen und Gewohnheiten befragt. Es ist nach 1991 und 1999 die dritte dieser Art und sie weist auf eine interessante Tendenz hin: Zumindest der...
MehrProvokante Ansichten zur Siedlungsfrage
Er gehört zu den „Stammvätern“ der jüdischen Siedlungsbewegung und vertritt die Meinung, das heutige Palästina stehe einzig und allein den Juden zu – bis dahin nichts Besonderes. Doch im Vergleich zu vielen anderen Siedlern argumentiert Eljakim Ha‘etzni nicht religiös, sondern juristisch: Der als Georg Bombach 1926 in Kiel geborene und anschließend nach Israel geflohene Jude war Politiker und Jurist und gehörte zu den ersten Siedlern, die 1968 in Hebron Siedlungen aufbauten. In einem Interview mit der Tagesschau versucht er zu erklären, warum die Siedler rechtmäßig...
MehrStudienreise 2012
Eine herzliche Einladung an alle zur diesjährigen Studienreise im September. Vom 06.09 bis 20.09 (wahlweise mit Verlängerung in Jerusalem bis zum 23.03) die bedeutensten Orte live erleben, mit Vorträgen und Andachten von Prof. Dr. Helge Stadelmann, dem Rektor der Freien Theologischen Hochschule in Gießen und Pfr. Dr. Berthold Schwarz, Leiter des Instituts für Israelogie. Nähere Informationen finden Sie in unserem Flyer: Flyer Israel Studienreise 2012 Bildnachweis: Visions-of-Israel @ http://visionsof.org/israel/
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