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	<title>Institut für Israelogie</title>
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	<description>Erst die Fakten, dann die Meinung</description>
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		<title>„Man kann Krieg auch herbeireden“ &#8211; Ein Kommentar von Johannes Gerloff</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Feb 2012 11:56:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Perrot</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[johannes gerloff]]></category>
		<category><![CDATA[Nahostkonflikt]]></category>

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		<description><![CDATA[Laut Johannes Gerloff herrscht in der deutschen Öffentlichkeit Panik, und zwar Panik vor einem kurz bevorstehenden israelischen Militärschlag gegen den Iran. In seinem vom Israelnetz veröffentlichten Kommentar meldet der in Jerusalem lebende Journalist an dieser sich entwickelnden „deutschen Hysterie“ bzw. „europäischen Apokalyptik“ große Bedenken an. Gerloff bezieht sich auf den von ihm nicht genannten, aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Laut Johannes Gerloff herrscht in der deutschen Öffentlichkeit Panik, und zwar Panik vor einem kurz bevorstehenden israelischen Militärschlag gegen den Iran. In seinem vom Israelnetz veröffentlichten Kommentar meldet der in Jerusalem lebende Journalist an dieser sich entwickelnden „deutschen Hysterie“ bzw. „europäischen Apokalyptik“ große Bedenken an.</p>
<p style="text-align: justify;">Gerloff bezieht sich auf den von ihm nicht genannten, aber sicherlich zugrunde liegenden Artikel <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,815188,00.html" target="_blank">„Israels Kalkül für den Krieg“</a>, der am 15.2. auf Spiegel Online erschien. Dessen Autor Markus Becker zufolge verdichteten sich momentan die Signale dafür, dass die Regierung in Jerusalem einen Krieg im Alleingang wagen könnte. Der Spiegel-Autor nennt fünf Gründe, warum Israel alle europäischen Warnungen vor einem solchen Militärschlag gegen den Iran in den Wind schlagen könnte:</p>
<p style="text-align: justify;">1. Die Zeit drängt: Anfang des Jahres sei bekannt geworden, dass Teheran seine Urananlagen unter die Erde verlegt, wo Bomben sie nicht mehr treffen können. Der Iran trete also möglicherweise bald in eine „Zone der Immunität“ ein.</p>
<p style="text-align: justify;">2. Aus Israels Sicht hätten alle nicht-militärischen Maßnahmen versagt, zumal große Staaten wie China und Russland sich nicht an den Sanktionen des Westens beteiligen. Obwohl die iranische Wirtschaftet Schaden genommen hat, gibt sich Präsident Ahmadinedschad weiter unbeeindruckt.</p>
<p style="text-align: justify;">3. Sobald der Iran nuklear bewaffnet sei, stiege die Gefahr eines Atomkriegs im gesamten Nahen Osten, da weitere Staaten sich Bomben zulegen würden. Aufgrund der niedrigen Entfernung zwischen Israel und dem Iran könnten zudem beide schon beim ersten Angriff des Gegners komplett vernichtet werden, da kein Zweitschlag mehr möglich wäre.</p>
<p style="text-align: justify;">4. Eine durch einen israelischen Militärschlag ausgelöste Eskalation käme Israel entgegen, weil es dann einen Grund hätte, den gesamten Iran, nicht nur seine Atomanlagen, anzugreifen.</p>
<p style="text-align: justify;">5. Israel sei zudem durch seine guten Erfahrungen mit dem Überraschungsangriff auf den irakischen Reaktor Osirak von 1981 gestärkt, welcher ohne negative Folgen für Jerusalem blieb.</p>
<p style="text-align: justify;">Aus diesen Gründen, folgert Becker, laute Israels Parole zu einem Angriff auf den Iran derzeit: Jetzt oder nie!</p>
<p style="text-align: justify;">Eine solche Perspektive nennt Gerloff in seinem Kommentar eine „als Anti-Kriegs-Treiberei verbrämte Hetze“ gegen Israel und schreibt: „Die Unterstellung, eine militärische Eskalation läge im Interesse Israels, mag europäischen Klischees über den &#8216;aggressiven&#8217; Judenstaat entsprechen, nicht aber der Interessenlage im Nahen Osten.“</p>
<p style="text-align: justify;">Der Journalist erinnert an die inzwischen allseits bekannte Tatsache, dass mögliche Atomwaffen des Iran kein exklusiv israelisches Problem sind. Der Iran bedrohe die Stabilität des Nahen Ostens, aber auch Europas und der gesamten westlichen Welt. Für Israel selbst sei nicht die Atommacht Iran an sich die wirkliche Gefahr, sondern aufgrund der religiösen Komponente des Nahostkonflikts „eine Atombombe in den Händen von Muslimen mit apokalyptischem Sendungsbewusstsein und einer Ideologie, die gewissenlos weltweit Terror verbreitet.“</p>
<p style="text-align: justify;">Zu den fünf Punkten Beckers erwidert Gerloff dreierlei:<a href="http://www.israelogie.de/wp-content/uploads/2012/02/270941650_9fb00746c8_b.jpg" rel="lightbox[1235]"><img class="alignright  wp-image-1241" style="border: 1px solid black; margin: 3px 8px;" title="270941650_9fb00746c8_b" src="http://www.israelogie.de/wp-content/uploads/2012/02/270941650_9fb00746c8_b-300x200.jpg" alt="" width="206" height="138" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Erstens wisse Israel schon seit Jahren, nicht erst sein Anfang des Jahres, von dem iranischen Vorhaben, seine Atomanlagen unter die Erde zu verlegen. Der Iran haben diese Lehre bereits aus dem genannten israelischen Angriff auf das irakische Osirak gezogen.<br />
Zweitens sind sich laut Gerloff Jerusalem und Washington einig, dass Sanktionen immer noch das Gebot der Stunde seien. Zwar entspreche das Androhen von Sanktionen ohne jede militärische Option „dem Kläffen eines zahnlosen Hundes“, doch vertrete Israel seit jeher die Position, dass der Konflikt sich nicht militärisch lösen lasse. Daran habe sich nichts geändert.<br />
Drittens erinnert der deutsche Journalist daran, dass ein Zweitschlag Israels im Falle eine iranischen Angriffs sehr wohl möglich wäre, und deshalb ein Überraschungsangriff nicht vonnöten sei. Er fragt: „Weiß der ‘Spiegel‘-Experte nicht, dass die Bundesrepublik Deutschland Israel genau diese Zweitschlagoption durch die Lieferung einer schlagkräftigen U-Boot-Flotte eröffnet hat?“</p>
<p style="text-align: justify;">Zuletzt geht Gerloff auf die paradoxe Haltung der westlichen Medien ein, die jede kleinste Äußerung von Seiten Israels als Hetze interpretieren, dabei jedoch die viel eindeutigeren Kriegserklärungen des Iran verharmlosen, der nicht aufhört, die Vernichtung Israels zu fordern. Noch vor wenigen Tagen habe beispielsweise Ajatollah Ali Chamenei das „zionistische Regime“ als zu entfernendes „Krebsgeschwür“ bezeichnet. Dies mache deutlich, dass das eigentliche Problem im Nahen Osten nicht in erster Linie eine angriffslustige und „angebliche unkontrollierbare Bulldogge aus Jerusalem“ sei.</p>
<p style="text-align: justify;">Tatsache sei, und damit schließt der Kommentar, dass Israel in jüngster Zeit einen solchen Militärschlag keineswegs angekündigt habe. Ob Deutschland das Bild vom gefährlichen Israel deshalb zeichnet, um wiederum den Iran vor einem Angriff auf Israel zu warnen, könne er nicht sagen. In jedem Fall, darin stimmt Gerloff mit dem erfahrenen amerikanischen Nahostexperten Dennis Ross überein, gebe es keinerlei erkennbaren Grund für die neue deutsche Hysterie.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Fotos: © Danny Hammontree, Stephen Cole (flickr.com)</p>
<p style="text-align: left;"><em>Quelle:</em><em>http://www.israelnetz.com/themen/hintergruende/artikel-hintergrund/datum/2012/02/16%20/kommentar-wer-vom-krieg-redet/</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Festung aus Zeit des Propheten Jona freigelegt</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 14:53:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Perrot</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologie]]></category>
		<category><![CDATA[Aschdod]]></category>
		<category><![CDATA[Jona]]></category>

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		<description><![CDATA[In der israelischen Hafenstadt Aschdod südlich von Tel Aviv befindet sich der sogenannte „Hügel des Jona“ (Givat Yonah), der bereits vor längerer Zeit als möglicher Grabhügel des Propheten Jona identifiziert wurde. Archäologen konnten dort nun massive Mauern freilegen, die auf eine große Festungsanlage aus der Zeit des ersten jüdischen Tempels schließen.  Der zuständige Archäologe Sa‘ar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1213" class="wp-caption alignleft" style="width: 215px"><a href="http://www.israelogie.de/wp-content/uploads/2012/02/477px-Dore_jonah.jpg" rel="lightbox[1211]"><img class="wp-image-1213   " style="margin: 2px;" title="477px-Dore_jonah" src="http://www.israelogie.de/wp-content/uploads/2012/02/477px-Dore_jonah-238x300.jpg" alt="" width="205" height="259" /></a><p class="wp-caption-text">„Jona predigt zu den Nineviten“, Gustave Doré (1883)</p></div>
<p style="text-align: justify;">In der israelischen Hafenstadt Aschdod südlich von Tel Aviv befindet sich der sogenannte „Hügel des Jona“ (<em>Givat Yonah</em>), der bereits vor längerer Zeit als möglicher Grabhügel des Propheten Jona identifiziert wurde. Archäologen konnten dort nun massive Mauern freilegen, die auf eine große Festungsanlage aus der Zeit des ersten jüdischen Tempels schließen.</p>
<p style="text-align: justify;"> Der zuständige Archäologe Sa‘ar Ganor hält zwei Theorien zur Zuordnung dieser Festung für möglich: Entweder gehörte sie der im 8./7. vorchristlichen Jahrhundert diese Region beherrschenden Großmacht der Assyrer oder aber König Josia, der im zweiten Teil des 7. Jh. über das Südreich Israels (Juda) herrschte. Der Hügel in Aschdod ist mit 50 Metern über dem Meeresspiegel die höchste Erhebung in dieser Region und bietet einen strategischen Ausblick auf das Meer und auf die Umgebung.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach Einschätzung des Grabungsleiters Dimitri Egorov seien die Mauern in jedem Fall Fundamente eines größeren Gebäudes aus der Zeit des biblischen Propheten Jona, und ergänzen Funde aus den 60er Jahren. Damals wurden bei bei Erdarbeiten zu einem Leuchttum ähnliche Mauerreste sowie beispielweise ein aramäisches Ostrakon (Tonscherbe) gefunden.</p>
<p style="text-align: justify;">All diese Entdeckungen weisen darauf hin, dass der Hügel im 8. v. Chr., zu Lebzeiten des Propheten, bereits besiedelt war und verleihen damit den jüdischen sowie muslimischen Traditionen, nach denen Jona hier begraben liegt, weiteres Gewicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Quellen: </em><br />
<em>http://www.israelmagazin.de/?p=17615</em><br />
<em> http://www.n-tv.de/wissen/fundsache/Festung-aus-Zeit-des-Jona-article5430811.html</em></p>
<p>Fotos: © wikipedia.org</p>
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		<title>Neue Website zum christlich-jüdischen Dialog</title>
		<link>http://www.israelogie.de/2012/neue-website-zum-christlich-judischen-dialog/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 09:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Perrot</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Dialog]]></category>
		<category><![CDATA[Vatican]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum 67. Holocaust-Gedenktag am 27. Januar 2012 hat die Universität Bonn eine neue Internetseite zum christlich-jüdischen Dialog eröffnet. Sie ist benannt nach der Erklärung Nostra Aetate (= „in unserer Zeit“) des Zweiten Vatikanischen Konzils, die unter Papst Paul VI. nach dem Nationalsozialismus das Verhältnis der katholischen Kirche zu nichtchristlichen Religion thematisierte und damit einen Neuanfang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Zum 67. Holocaust-Gedenk<a href="http://www.israelogie.de/wp-content/uploads/2012/02/Logo.png" rel="lightbox[1174]"><img class="wp-image-1186 alignleft" title="Logo" src="http://www.israelogie.de/wp-content/uploads/2012/02/Logo-300x90.png" alt="" width="267" height="78" /></a>tag am 27. Januar 2012 hat die Universität Bonn eine neue Internetseite zum christlich-jüdischen Dialog eröffnet. Sie ist benannt nach der Erklärung Nostra Aetate (= „in unserer Zeit“) des Zweiten Vatikanischen Konzils, die unter Papst Paul VI. nach dem Nationalsozialismus das Verhältnis der katholischen Kirche zu nichtchristlichen Religion thematisierte und damit einen Neuanfang in den katholisch-jüdischen Beziehungen ermöglichte.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Entwicklung soll durch die neue vom Seminar für Religionspädagogik der katholischen Fakultät geschaffene Website weitergeführt werden. Auf <a href="http://www.nostra-aetate.uni-bonn.de" target="_blank">www.nostra-aetate.uni-bonn.de</a> stehen neben wissenschaftlichen Artikeln zu Geschichte und Theologie des Dialogs sowie Aufsätzen namhafter Autoren wie Johann Baptist Metz und Erich Zenger auch historische Quellen sowie praxisorientiere Konzeptideen zur Verfügung. Damit soll einerseits eine fundierte theologische Reflexion zum christlich-jüdischen Dialog gefördert und andererseits jedem &#8211; ob von interessierten Laien über Studenten hin zum Wissenschaftler &#8211; die Möglichkeit gegegeben werden, sich mit der Thematik zu beschäftigen.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Abschnitt 4 der Nostra Aetate über die jüdische Religion wurde formuliert: „Da also das Christen und Juden gemeinsame geistliche Erbe so reich ist, will die Heilige Synode die gegenseitige Kenntnis und Achtung fördern, die vor allem die Frucht biblischer und theologischer Studien sowie des brüderlichen Gespräches ist.&#8221; Die folgenden fünf grundlegenden Punkte sind deshalb laut den Betreibern der Homepage für die Förderung des Dialogs zwischen Christentum und Judentum richtungsweisend:</p>
<div class='et-box et-shadow'>
					<div class='et-box-content'>1. Die Anerkennung des gemeinsamen Erwählungsursprungs von Christen und Juden.</p>
<p>2. Auf der Basis von Röm 9 das Bekenntnis, dass Israel eine entscheidende heils-geschichtliche Qualität hat, weil es Bund, Gesetz, Gottesdienst und Verheißung besitzt.</p>
<p>3. Die Betonung, dass Jesus und die Apostel Juden waren.</p>
<p>4. Die Festlegung darauf, dass Gott die Juden immer noch liebt, und damit ein klares Nein zu jeder Verwerfungstheologie.</p>
<p>5. Die Absage an jeden theologischen Antijudaismus und die Verurteilung jeder Verfolgung des Judentums.</div></div>
<p style="text-align: justify;">Momentan hat der neue Internetauftritt noch eine vornehmlich katholische Perspektive, doch sollen nach und nach „auch Autoren anderer christlicher Konfessionen und aus dem Judentum auf dieser Website vertreten sein, dessen Angebot stetig aktualisiert und durch neue Informationen ergänzt wird.“</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Titelbild: © Elias Rovielo (flickr.com)</p>
<p><em>Quelle: http://www3.uni-bonn.de/Pressemitteilungen/025-2012</em></p>
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		</item>
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		<title>Lebendige Erinnerung statt kalter Routine &#8211; Gedenken an den Holocaust</title>
		<link>http://www.israelogie.de/2012/lebendige-erinnerung-statt-kalte-routine-gedenken-an-den-holocaust/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 14:50:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Perrot</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Auschwitz]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenken]]></category>
		<category><![CDATA[Holocaust]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute, am 27. Januar, dem 67. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau, wird in Deutschland und vielen anderen Ländern des Holocaust gedacht. Um 9 Uhr heute Morgen hielt der 91-jährige  Marcel Reich-Ranicki die jährliche Gedenkrede im deutschen Bundestag, die live übertragen wurde. Als Überlebender des Warschauer Ghettos, dessen Eltern und Bruder von den Nazis ermordet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Heute, am 27. Januar, dem 67. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau, wird in Deutschland und vielen anderen Ländern des Holocaust gedacht.</p>
<div id="attachment_1161" class="wp-caption alignleft" style="width: 236px"><a href="http://www.israelogie.de/wp-content/uploads/2012/01/Bild-2.png" rel="lightbox[1143]"><img class=" wp-image-1161     " style="border: 2px solid black; margin: 2px;" title="Reich-Ranicki im Bundestag" src="http://www.israelogie.de/wp-content/uploads/2012/01/Bild-2-300x176.png" alt="" width="226" height="141" /></a><p class="wp-caption-text">© Deutscher Bundestag</p></div>
<p style="text-align: justify;">Um 9 Uhr heute Morgen hielt der 91-jährige  Marcel Reich-Ranicki die jährliche Gedenkrede im deutschen Bundestag, die <a title="Gedenkrede Reich-Ranicki" href="http://dbtg.tv/cvid/1529928" target="_blank">live</a> übertragen wurde. Als Überlebender des Warschauer Ghettos, dessen Eltern und Bruder von den Nazis ermordet wurden, gab der deutsche Literaturkritiker jüdischer Abstammung einen bewegenden Einblick in die nationalsozialistische Politik der „Umsiedlung“ der Juden: „Was die &#8216;Umsiedlung&#8217; der Juden genannt wurde, war bloß eine Aussiedlung &#8211; die Aussiedlung aus Warschau. Sie hatte nur ein Ziel, sie hatte nur einen Zweck: den Tod.&#8221; Nach diesen schließenden Worten Reich-Ranickis herrschte unter den Abgeordneten betroffene Stille.</p>
<p style="text-align: justify;">Stephan Kramer, Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, betonte vor der Veranstaltung die Bedeutung des Gedenktages für die heutige Generation: <strong>Nicht die Opfer des Holocaust brauchten einen solchen Tag, sondern diejenigen, die dieses Leid nicht durchmachen mussten. </strong>Kramers Worte erscheinen besonders im Hinblick auf den aktuellen deutschen Antisemitismus-Bericht von höchster Relevanz: Demnach hat jeder fünfte Deutsche eine latent antisemitische Einstellung. Dies zeige sich im Alltag beispielsweise in den Parolen in Fußballstadien sowie auf Schulhöfen, wo das Schimpfwort „Jude“ keine Seltenheit sei, und vor allem auf antisemitischen Plattformen im Internet. Ein solcher Antisemitismus beruht laut dem Historiker Peter Longerich vor allem auf „tief verwurzelten Klischees und auf schlichtem Unwissen über Juden und das Judentum“.<br />
Eine Umfrage ergab weiterhin, dass jeder fünfte Deutsche unter 30 mit dem Begriff „Auschwitz“ nichts anzufangen weiß und jeder Dritte nicht sagen konnte, in welchem Land sich das ehemalige Konzentrationslager befindet. Erkenntnisse wie diese sowie die jüngste Neonazi-Mordserie zeigen, dass nie zuviel an die Vergangenheit erinnern werden kann und dass es Aufgabe jedes Einzelnen ist sicherzustellen, „dass dieses Gedenken nicht zu einem kalten Ritual verkümmert, sondern die Herzen der Menschen und der zukünftigen Generationen erreicht&#8221;, so Kramer.</p>
<p style="text-align: justify;">In Israel selbst fand am Dienstag eine Sondersitzung der Knesset anlässlich des Gedenktages statt,  zu der jedoch ganz zum Ärger der eingeladenen Holocaust-Überlebenden nur vier Minister und 21 Abgeordnete gekommen waren. Dies nannte die 75-jährige Zeitzeugin Dvorah Weinstein gegenüber der Zeitung Yediot Aharonot eine „beispiellose Schande und Scham“: „Wenn uns die Knessetabgeordneten und Minister nicht respektieren, wer wird uns dann respektieren?“<br />
Die mangelnde Anwesenheit der Parlamentsmitglieder kann damit zusammenhängen, dass Israel seinen eigenen Holocaust-Gedenktag hat und den internationalen nur durch entsprechende Sondersitzungen zusätzlich würdigt. Der „Jom haShoah“ bezieht sich auf den Warschauer Ghettoaufstand und wird dieses Jahr am 19. April stattfinden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Quellen:</em><br />
<em> http://www.tagesschau.de/inland/holocaustgedenktag118.html</em><br />
<em> http://www.zeit.de/gesellschaft/2012-01/deutschland-antisemitismus-bericht und http://www.zeit.de/gesellschaft/2012-01/umfrage-auschwitz</em><br />
<em> http://www.israelnetz.com/themen/innenpolitik/artikel-innenpolitik/datum/2012/01/25/kaum-abgeordnete-bei-schoahgedenken/</em></p>
<p>Titelbild: © Wolfgang Staudt (flickr.com)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die geographische Verteilung der Juden in der Welt</title>
		<link>http://www.israelogie.de/2012/die-geographische-verteilung-der-juden-in-der-welt/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 10:33:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Perrot</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Diaspora]]></category>
		<category><![CDATA[Juden]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie viele Juden gibt es eigentlich auf der Welt? Wo leben sie? Wohin geht die Tendenz? Mit diesen sozio-demographischen Fragen zum jüdischen Volk beschäftigt sich die jüdische-messianische Zeitung Kol Hessed in ihrer aktuellen Ausgabe. Während bei den meisten anderen Völkern dieser Welt demographische Veränderungen vielerlei Gründe haben, liegen dem besonderen Schicksal des „ewigen“ oder „wandernden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wie viele Juden gibt es eigentlich auf der Welt?</p>
<p style="text-align: justify;">Wo leben sie?</p>
<p style="text-align: justify;">Wohin geht die Tendenz?</p>
<p style="text-align: justify;">Mit diesen sozio-demographischen Fragen zum jüdischen Volk beschäftigt sich die jüdische-messianische Zeitung Kol Hessed in ihrer aktuellen Ausgabe. Während bei den meisten anderen Völkern dieser Welt demographische Veränderungen vielerlei Gründe haben, liegen dem besonderen Schicksal des „ewigen“ oder „wandernden Juden“ vor allem menschliche, teils sehr grausame, Ursachen zugrunde. Wie ist die Lage am Anfang des 21. Jahrhunderts?</p>
<p style="text-align: justify;">Zunächst beschreibt Wes Taber in seinem Artikel die Herausforderungen einer statistischen Erhebung des jüdischen Volkes: Mischehen, Zweitwohnsitze und Immobilienbesitze von Juden, mangelnde Ortsgebundenheit sowie die teilweise auftretende Ablehnung des Rassebegriffes machen Volkszählungen zu einem komplizierten und mühsamen Prozess. Einige ultraorthodoxe Juden behindern zudem jede Datenerhebung, da sie Volkszählungen in Anlehnung an 2. Samuel 24 als Sünde einstufen. Dazu kommen Ungenauigkeiten aufgrund von Schätzungen, unüberprüfbaren Aussagen und nicht zuletzt von Uneinigkeit in Bezug auf die Definition von „Jude“.</p>
<p style="text-align: justify;">Bezüglich der Frage nach der jüdischen Identität stützt sich Kol Hessed nun auf die <strong>eng gefasste Definition</strong> der <a title="Jewish Data Bank" href="http://www.jewishdatabank.org/">Jewish Data Bank</a>: Danach gilt &#8211; für die Diaspora &#8211; die subjektive Einschätzung, welche durchhaus dem jüdischen Recht (Halacha) entspricht, dass jeder Jude ist, der sich selbst Jude nennt oder von einem Befragten desselben Haushalts als solcher bezeichnet wird und keiner anderen monotheistischen Religion angehört. Dazu gehören beispielsweise Personen mit jüdischen Eltern, auch wenn diese nicht wie Juden denken oder leben, aber auch zum Judentum konvertierte Menschen oder solche, die sich ohne offizielle Konversion als Juden betrachten. In Israel hingegen gilt als gesetzliche Definition: Jude wird man durch jüdische Abstammung durch die Mutter oder Konversion zum Judentum.<br />
Bei einer <strong>weiter gefassten Definition</strong> der jüdischen Identität kommen alle anderen Personen jüdischer Abstammung hinzu, die nach der eng gefassten Definition Nicht-Juden sind sowie alle dazugehörigen Familienmitglieder, selbst Ehepartner. Hierzu werden dann meist auch die messianischen Juden gezählt.<br />
Zwei weitere Kategorien der Jewish Data Bank führen zu noch größeren Zahlen: Einmal eine dem israelischen<strong> Rückkehrgesetz</strong> folgende Definition, nach der jeder Anspruch aus Alija hat, der jüdischer Abstammung ist und nicht aus dem Judaismus zu einer anderen Konfession konvertiert ist &#8211; das Recht wird dann auf seine Familie bis hin zu drei Generationen und nichtjüdischen Ehepartnern ausgeweitet, wodurch der Kreis um einiges größer wird.<br />
Zuletzt werden stellenweise in der Frage, wer Jude ist, selbst die „verlorenen Gemeinschaften“ wie Beta Israel (äthiopische Juden) oder die Kaifeng-Juden (China) berücksichtigt, die nur <strong>entfernt jüdischer Abstammung</strong>, aber traditionell ihren jüdischen Wurzeln verbunden sind.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_1125" class="wp-caption aligncenter" style="width: 438px"><a href="http://www.israelogie.de/wp-content/uploads/2012/01/Jüdische-Identität.png" rel="lightbox[1120]"><img class=" wp-image-1125    " title="Jüdische Identität" src="http://www.israelogie.de/wp-content/uploads/2012/01/Jüdische-Identität.png" alt="" width="428" height="288" /></a><p class="wp-caption-text">Jüdische Identität</p></div>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Folgt man nur der erstgenannten engen Definition, gibt es zur Zeit (2010) 13,4 Mio Juden auf dieser Erde. Die Zahlen schwanken je nach Quellen und Zählweise von 13,2 Mio bis zu 14,8 Mio Juden. Dabei fallen Wes Tabor in seinem Artikel die folgenden Tatsachen auf:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>1. Das jüdische Volk nimmt im Verhältnis zur Weltbevölkerung ab</strong>: So steigt die Zahl der in Israel lebenden Juden, sinkt aber die der Diaspora-Juden &#8211; Gründe sind Auswanderung u.a. aufgrund von Antisemitismus, Mischehen, sowie die niedrigere Geburtenrate außerhalb Israels. Insgesamt steigt dadurch zwar die Zahl der Juden, jedoch um einiges weniger als die der rasant wachsenden Weltbevölkerung. Somit stellen Juden zur Zeit 0,19 % der Weltbevölkerung dar. In Deutschland leben übrigens nur knapp über 100.000 Juden, in Frankreich trotz der niedrigeren Einwohnerzahl mehr als 500.000. Die geographische Verteilung der deutschen Juden wird <a href="http://www.zeit.de/2010/14/Deutschlandkarte-14">hier</a> anschaulich dargestellt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>2. Die Juden sind ungleichmäßig verteilt</strong>: ¾ der Juden dieser Welt leben in Israel und den USA (sowie in den palästinensichen Autonomiegebieten).</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>3. Die Juden sind in wenigen Großstädten unverhältnismäßig stark angesiedelt</strong>: Mehr als die Hälfte aller Juden lebt in Tel Aviv, Haifa, Jerusalem, New York und Los Angelees. Danach folgen mit den genannten Städten die Gebiete um Chicago, Philadelphia, San Francisco, Südflorida, Paris und Beer Sheva mit ⅔ aller Juden welweit.</p>
<p style="text-align: justify;">Einige „unlogische Veränderungen“ fallen dem Autoren zudem auf, so der Zuwachs der französischen Juden trotz des neu auftretenden Antisemitismus in Europa. Offen ist zudem die Frage, was mit den in Westbank und Gaza lebenden Juden bei Anerkennung eines palästinensischen Staates geschehen wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Schlussfolgernd können diese demographischen Entwicklungen sowohl für messianische Juden, die sich &#8211; Definition hin oder her &#8211; meist sehr mit ihrem Volk verbunden fühlen, sowie für Christen, die ein besonderes Interesse und Anliegen für Juden haben, konkrete Auswirkungen haben: Zum einen werden in der Mission sowie sicher auch der (christlich-)deutschen Versöhnungsarbeit unter Juden die genannten Großstädte in den Fokus geraten. Zum anderen sollte bedacht werden, dass Israel mit seiner wachsenden jüdischen Population immer mehr an Bedeutung erlangen wird.<br />
In jedem Fall hilft der demographische Überblick über die Verteilung der Juden, sich die lebendige Präsenz des jüdischen Volkes in der Welt und unter uns wieder neu ins Bewusstsein zu führen und sich aufzumachen, um Juden zu begegnen und ihnen den Glauben an Jeschua als Messias zu bezeugen.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Kol Hessed Nr. 4 (24) / 2011</em></p>
<p style="text-align: justify;">Titelbild: © Johannes Fenn (fennomenal.de)</p>
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		<title>Buchrezension zu Römer 9-11</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 17:25:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Perrot</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Downloads]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Munck]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Römerbrief]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein, wenn nicht der Bibeltext, der immer wieder zur Sprache kommt, wenn es um Israel und seine Rolle in Gottes Heilsplan geht, sind die Kapitel 9-11 des Römerbriefes. Sie gehören zu den umstrittensten Stellen des Neuen Testaments und verfügen über eine lange Auslegungsgeschichte. Von den unzähligen Deutungsvorschlägen konnten sich einige durchsetzen und werden bis heute diskutiert, während andere in Vergessenheit geraten sind. Zu letzteren gehört wohl der von Johannes Munck (1904-1965)...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ein, wenn nicht <em>der</em> Bibeltext, der immer wieder zur Sprache kommt, wenn es um Israel und seine Rolle in Gottes Heilsplan geht, sind die Kapitel 9-11 des Römerbriefes. Sie gehören zu den umstrittensten Stellen des Neuen Testaments und verfügen über eine lange Auslegungsgeschichte. Von den unzähligen Deutungsvorschlägen konnten sich einige durchsetzen und werden bis heute diskutiert, während andere in Vergessenheit geraten sind. Zu letzteren gehört wohl der von Johannes Munck (1904-1965), seinerzeit Professor für Neues Testament an der Aarhus Universität in Dänemark, dessen Beitrag Christus und Israel: Eine Auslegung von Röm 9-11 von 1956 jedoch durchaus nähere Betrachtung verdient:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.israelogie.de/download-ordner/125">Gottes Weg mit Israel nach Römer 9-11</a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Titelbild: © Marco Tedaldi (flickr.com)</p>
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		<title>Ab jetzt Bewerbung zur Sommeruniversität möglich! UPDATE</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 15:57:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Wiegner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured News]]></category>
		<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[ausschreibung]]></category>
		<category><![CDATA[sommeruniversität]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Institut für Israelogie möchte es nach dem großen Erfolg vom letzten Jahr erneut einem Studenten oder einer Studentin der FTH (Freien Theologischen Hochschule) ermöglichen, 6 Wochen lang in Israel zu studieren. Unser Partner ist die internationale Ben-Gurion Universität in Negev, die eine einzigartige Sommeruniversität anbietet. Auf dem Programm stehen ein Sprachkurs, theologische Vorlesungen auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das Institut für Israelogie möchte es nach dem großen Erfolg vom letzten Jahr erneut einem Studenten oder einer Studentin der FTH (Freien Theologischen Hochschule) ermöglichen, 6 Wochen lang in Israel zu studieren. Unser Partner ist die internationale Ben-Gurion Universität in Negev, die eine einzigartige Sommeruniversität anbietet. Auf dem Programm stehen ein Sprachkurs, theologische Vorlesungen auf Deutsch, sowie zahlreiche Exkursionen im heiligen Land.</p>
<p style="text-align: justify;">Als kleiner Anreiz kann der Bericht von Bert Görzen dienen, den Sie <a title="“Das volle Programm Israel”, ein Erfahrungsbericht von Bert Görzen" href="http://www.israelogie.de/2011/das-volle-programm-israel-ein-erfahrungsbericht-von-bert-gorzen/" target="_blank">hier</a> finden.</p>
<p style="text-align: justify;">Bewerben können sich alle Studenten der FTH ab sofort. Alle Informationen zu den Vorraussetzungen finden sich in dem Handout zur Sommeruniverstität, welches hier heruntergeladen werden kann:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.israelogie.de/download-ordner/124">Handout Sommeruniversität</a></p>
<p style="text-align: justify;">Wir freuen uns auf viele Einsendungen und wünschen viel Glück!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>UPDATE:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Weitere Informationen für alle Interessierten finden Sie zusammengefasst in einer PowerPoint-Präsentation: <a href="http://www.israelogie.de/download-ordner/126">Zusätzliche Info für Sommeruni-Interessenten</a></p>
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		<title>Christ, the Savior of Israel &#8211; EDIS V</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 14:44:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Wiegner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Publikationen]]></category>

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		<description><![CDATA[Christ, the Savior of Israel von Vanlaningham, Michael G. An Evaluation of the Dual Covenant and Sonderweg Interpretations of Paul&#8217;s Letters. In the wake of the Holocaust, a number of influential scholars argue for a «bi-covenantal» or «two-covenant» approach to Paul&#8217;s view of Israel and the Gentiles. They maintain that Israel has always been right with God [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Christ, the Savior of Israel</h1>
<h3>von Vanlaningham, Michael G.</h3>
<p><strong>An Evaluation of the Dual Covenant and <em>Sonderweg</em> Interpretations of Paul&#8217;s Letters.</strong></p>
<p>In the wake of the Holocaust, a number of influential scholars argue for a «bi-covenantal» or «two-covenant» approach to Paul&#8217;s view of Israel and the Gentiles. They maintain that Israel has always been right with God apart from Jesus Christ, and that the death of Jesus is salvifically relevant only for the Gentiles. Through Him the Gentiles can receive the same blessings the Jewish people possess by virtue of the Law of Moses. The Sonderweg proponents argue that the Jewish people need Jesus, but the future conversion of all Israel mentioned in Romans 11:25-27 takes place when the Lord himself preaches the gospel to Israel at the second coming. The church need not evangelize the Jewish people. But neither of these positions does justice to Paul&#8217;s letters, where he teaches that the Jewish people need Jesus for their justification, and God will use the evangelistic efforts of the church to bring it about.</p>
<p><strong>About the Author: </strong></p>
<p>Michael G. Vanlaningham serves in the Bible Department at the Moody Bible Institute in Chicago. His doctorate is from Trinity International University in Deerfield, Illinois. He served on the pastoral staff of churches in California, Nebraska, and Illinois.</p>
<p>Reihe: Edition Israelogie - Band 5</p>
<p>Erscheinungsjahr: 2012</p>
<p>Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2012. XIV, 341 pp., num. tables<br />
ISBN 978-3-631-63624-4 hb.</p>
<p>Gewicht: 0.560 kg</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Siegelfund gibt Einblick in Tempelalltag</title>
		<link>http://www.israelogie.de/2011/siegelfund-gibt-einblick-in-tempelalltag/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 09:51:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Perrot</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologie]]></category>
		<category><![CDATA[Tempel]]></category>

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		<description><![CDATA[Israelische Archäologen haben bei Ausgrabungen in der Nähe der Klagemauer in Jerusalem ein seltenes antikes Siegel gefunden, das einen wertvollen Einblick in den jüdischen Tempelalltag zur Zeit Jesu gibt. Das aus gebranntem Ton bestehende knopfgroße Relikt ist etwa 2000 Jahre alt und enthält die aramäische Aufschrift „Daka Leja“ (דכא ליה), was „rein für Gott“ bedeutet. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Israelische Archäologen haben bei Ausgrabungen in der Nähe der Klagemauer in Jerusalem ein seltenes antikes Siegel gefunden, das einen wertvollen Einblick in den jüdischen Tempelalltag zur Zeit Jesu gibt.</p>
<p style="text-align: justify;">Das aus gebranntem Ton bestehende knopfgroße Relikt ist etwa 2000 Jahre alt und enthält die aramäische Aufschrift „Daka Leja“ (דכא ליה), was „rein für Gott“ bedeutet. Die Archäologen Eli Schukron von der israelischen Altertumsbehörde (IAA) und Ronny Reich von der Universität Haifa gehen davon aus, dass diese gravierten Tonscherben verwendet wurden, um Gegenstände wie Opfergaben als kultisch rein zu kennzeichnen, damit diese im Tempel benutzt werden konnten. Eine solche Praxis belegen die rabbinischen Schriften Mischa und Talmud. Im Mischna-Traktat Schekalim, das u.a. die Tempelsteuer behandelt, heißt es, dass derjenige, der Gott ein Trankopfer bringen will, dieses vorher bezahlen und durch besagten „Stempel“ kenntlich machen müsse. “Es ist das erste Mal, dass ein Objekt dieser Art gefunden wurde“, sagte Schukron.</p>
<p style="text-align: justify;">Für religiöse Juden ist der Fund ein Beweis für die jüdischen Aktivitäten auf dem Tempelberg zur Zeit des zweiten Jerusalemer Tempels, womit sie ihr Anrecht auf den heiligen Berg in Jerusalem geltend zu machen versuchen. So kommentierte der israelische Kultusminister Limor Livnat: “Das Siegel zeigt die tiefe Verbundenheit von Israel zu der Stadt Davids. Es ist wichtig, Ausgrabungen wie diese sind wichtig, um unsere Bindung zu Jerusalem zu belegen. Alles, was gefunden wird, stärkt unsere Position.”</p>
<p style="text-align: justify;">An derselben Ausgrabungsstelle am Robinsonbogen entdeckten Archäologen weiterhin Relikte aus der hasmonäischen Zeit (2. bis 1. Jh. v. Chr.), darunter Kochutensilien, Krüge, Öllampen sowie Münzen der Hasmonäerkönige Alexander Jannäus und Johannes Hyrkanos.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quellen (mit Fotos): </em><br />
<em>http://www.israelmagazin.de/?p=17141</em><br />
<em>http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,805807,00.html</em></p>
<p style="text-align: justify;">Titelbild: © Anita363 (flickr.com)</p>
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		<title>Erste Chanukka-Kerze entzündet</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 09:43:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Perrot</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Chanukka]]></category>
		<category><![CDATA[jüdische Feste]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern Abend, am 20. Dezember, eröffneten Juden in aller Welt das als „Lichterfest“ bekannte Chanukka, indem sie die erste Kerze des neunarmigen Chanukkia-Leuchters anzündeten.Das jüdische „Fest der Tempelweihe“ geht auf die Wiedereinweihung des zweiten Jerusalemer Tempels im Jahr 165 v. Chr. zurück: Nach dem von Judas Makkabäus angeführten erfolgreichen Aufstand gegen den Herrscher Antiochos IV. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Gestern Abend, am 20. Dezember, eröffneten Juden in aller Welt das als „Lichterfest“ bekannte Chanukka, indem sie die erste Kerze des neunarmigen Chanukkia-Leuchters anzündeten.Das jüdische „Fest der Tempelweihe“ geht auf die Wiedereinweihung des zweiten Jerusalemer Tempels im Jahr 165 v. Chr. zurück: Nach dem von Judas Makkabäus angeführten erfolgreichen Aufstand gegen den Herrscher Antiochos IV. Epiphanes, welcher den jüdischen Tempel dem griechischen Gott Zeus geweiht hatte, wurde an diesem Tag der Tempeldienst wieder aufgenommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Fest beginnt jedes Jahr am Vorabend des 25. Kislew und dauert acht Tage, wobei jeden Tag ein Licht des charakteristischen Leuchters angezündet wird. Die Tradition erinnert an das von der jüdischen Überlieferung berichtete Chanukkawunder: So war damals für den Leuchter, der niemals erlöschen sollte (Menorah) nur noch geweihtes Öl für einen Tag übrig, die Herstellung von neuem Öl dauerte hingegen ganze acht Tage. Durch ein Wunder reichte der Krug mit Öl dann jedoch für acht Tage, so dass das Licht nie erlosch. Deshalb soll bei allen Juden bis heute der Chanukkia am Fenster stehen, um von Gottes Wundern Zeugnis zu geben.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch auf öffentlichen Plätzen in der ganzen Welt stehen große Leuchter, so vor der Klagemauer in Jerusalem und vor dem Brandenburger Tor, wo gestern um 18.30 Uhr das traditionelle Lichterzünden der sechs Meter hohen Chanukkia stattfand &#8211; genau dort, wo Adolf Hitler die totale Ausrottung des Judentums in Deutschland ausrief.<br />
In den USA wurde aufgrund der Urlaubspläne von Barack Obama das diesjährige jüdische Lichterfest bereits am 8. Dezember gefeiert. In seiner <a href="http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;v=IDpA7-bFW6s">Rede</a> bezeichnete der US-Präsident das dem Fest zugrunde liegende historische Ereignis als eine Geschichte, in der „Recht die Macht und Glaube den Zweifel“ besiegte.</p>
<p style="text-align: justify;">An Chanukka gedenken die religiösen Juden des Heldens Judas Makkabäus, der sie aus der Unterdrückung befreite und bekräftigen damit ihre fortbestehende Hoffnung auf den Messias, der zur Erlösung seines Volkes kommen soll.<br />
Zur gleichen Zeit zünden Christen in aller Welt an Weihnachten Lichter an und feiern die Geburt des Judens Jeschua, der zur Rettung seines Volkes sowie aller Menschen gekommen ist und von sich selbst sagt: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht mehr in der Finsternis umherirren, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8,12)</p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Sinne wünscht das Team vom Institut für Israeologie Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest!</p>
<div id="attachment_1043" class="wp-caption aligncenter" style="width: 414px"><a href="http://www.israelogie.de/wp-content/uploads/2011/12/4195804073_2e88c1cda5_o.jpg" rel="lightbox[1041]"><img class=" wp-image-1043   " style="border: 2px solid black; margin: 1px;" title="4195804073_2e88c1cda5_o" src="http://www.israelogie.de/wp-content/uploads/2011/12/4195804073_2e88c1cda5_o-1024x680.jpg" alt="" width="404" height="268" /></a><p class="wp-caption-text">        © Len Radin (flickr.com)</p></div>
<p>Artikelbild: © Chrisandre (pixelio.de)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">
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