Franz-Delitzsch-Preisverleihung 2013: Über den antisemitischen Immanuel Kant
Warum war Immanuel Kant Antisemit? Diese Frage stand im Fokus, als am Freitag, 26. April, im Rahmen einer feierlichen Zeremonie des Instituts für Israelogie der diesjährige Franz-Delitzsch-Förderpreis an Dr. Joel R. White (Gießen) für seinen Aufsatz “The Tale of the 144.000 in Revelation 7 and 14: Old Testament and Intra-textual Clues to their Identity” sowie an Markus Voss-Göschel (Jena) für seine Arbeit “Zum Stellenwert vom theoretischen Antisemitismus in Immanuel Kants Religionsphilosophie” verliehen wurde. Zu Beginn der im Plenarsaal der Freien Theologischen Hochschule...
MehrBericht von der jüdisch-messianischen Israelkonferenz in Berlin
„Wir wollen diese Konferenz nicht nur durchführen, sondern feiern“ – mit diesen Worten eröffnete Wladimir Pikman die jüdisch-messianische Israelkonferenz, die vom 15. bis 17. November 2012 in Berlin stattfand. Pikman ist als Leiter des Evangeliumsdienstes Beit Sar Shalom einer der Hauptorganisatoren dieser Konferenz, welche erstmalig von einem Großteil der messianischen Gemeinden Deutschlands getragen und veranstaltet wurde und mit um die 350 Teilnehmern sehr gut besucht war. Die dreitägige Konferenz sollte „biblisch fundiert“, „jüdisch geprägt“ und...
MehrChanukka an der FTH Gießen
Von der Kälte des Winterabends spürte man drinnen nichts mehr, als sich am Freitag, den 14. Dezember, 35 Studenten und Mitarbeiter der FTH versammelten, um mit allen Sinnen etwas mehr über die jüdische Sabbatfeier und das Lichterfest Chanukka zu erfahren. Wer an der langen Tafel Platz genommen hatte, konnte sich kurz vorstellen und erzählen, welchen Bezug er zu Israel oder dem Judentum hatte. Ein Präsentation mit Fotos und Musik aus Israel leitete zum Beginn der Sabbatzeremonie über. Für diese zündete die Dekanatsleiterin Dorothea Bender zunächst die beiden Sabbatkerzen an und...
MehrVierzehn Tage im „Heiligen Land“ – ein Reisebericht
Noch ein Israel-Bericht? Ja, zwar wohl der vorerst letzte für dieses Jahr, doch auch die Teilnehmer der diesjährigen vom Institut für Israeologie angebotenen Studienreise haben so einiges zu erzählen: Vom 6. bis 20. September besichtigten die 29 Teilnehmer einen historisch, kulturell und/oder religiös wichtigen Ort nach dem anderen, natürlich nicht ohne sich jeweils Zeit zu nehmen für Reflexion und Besinnung über die Bedeutung der biblischen Stätten. Für alle Beteiligten war es eine lohnenswerte und prägende Zeit. Hermann Menger berichtet: Vierzehn Tage im „Heiligen Land“ –...
MehrSpuren des Jiddischen in der deutschen Sprache
Wieso wünscht man sich zum Skifahren eigentlich "Hals- und Beinbruch"? Wohin soll einen der "gute Rutsch" zum neuen Jahr führen? Wer sich dafür interessiert, woher diese und andere - bei näherem Hinsehen seltsam erscheinende deutschen Ausdrücke und Redewendungen
MehrViel gesehen – viel erlebt. Ein Bericht von der Sommer-Uni
Dieses Jahr konnte es das Institut für Israelogie zum zweiten Mal im Folge einem Studenten der FTH Gießen ermöglichen, an dem Sommeruniversitätsprogramm der Ben-Gurion-Universität in Beer Sheva teilzunehmen. Der glückliche Gewinner Ruben Hauck berichtet uns nun über spannende sechs Wochen im Heiligen Land. Was war passiert Aufgeregt waren wir alle. Jeder von uns hätte gerne an dem Sommerprogramm der Universität Ben-Gurion in Beer Sheva teilgenommen, um einen Sprachkurs in Hebräisch zu machen und – fast schon nebenbei – die schönsten Plätze Israels zu sehen. Nachdem letztes...
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