Programm des Instituts für Israelogie 2009
Symposium "Wem gehört das Land?"
Voranzeige:
Vom 27.-28. August 2010 wird in Giessen das Symposium mit dem Thema "Wem gehört das Land - Christlich-theologische Überlegungen zur biblischen Landverheißung an Israel" stattfinden.
Vor dem Hintergrund der Problemgeschichte christlicher Theologie Israel und dem Judentum gegenüber widmet sich das Institut der Entfaltung einer biblisch-theologischen Israellehre im Horizont der Geschichte des Judentums, der Juden – einschließlich messianischer Juden – und des Staates Israel. Die Ergebnisse der Institutsarbeit insgesamt sollen dazu beitragen, dass Christen noch besser verstehen lernen, welche bleibende und wesentliche Rolle Israel bzw. das Judentum für den christlichen Glauben spielt. Das Symposion will dazu einen Beitrag leisten.
Nähere Information zum Programm gibt es hier
25. Israel-Studienreise
09.10. bis 23./26.10.2010 (in den Herbstferien)
Dauer: 14 / 17 Tage
Durchgeführt und begleitet von Gerhard Duske und Prof. Dr. Helmut Pehlke
- Anmeldung erforderlich
- Kostenpflichtig
- Beachten Sie bitte die genaue Ausschreibung des Reiseprospekts
- Änderungen vorbehalten!
Rückblick Studientage 2009
Das Israel Institut konnte sich glücklich schätzen Prof. Dr. Leen Ritmeyer sowie Prof. Dr. Isaac Kalimi als Gäste begrüßen zu dürfen.
Prof. Ritmeyer hielt insgesamt drei Vorträge zum Thema Tempelberg. Besonders die eindrücklichen Rekonstruktionen des Tempels in verschiedenen Epochen wie auch des umliegenden Geländes waren faszinierend. Viele Bibelstellen erstrahlten dadurch in einem ganz neuen Licht und trugen zu einem tieferen Verständnis, durch fundiertes Hintergrundwissen, bei. Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist und die Studientage leider verpasst hat, dem sei sein Werk "The Quest" wärmstens empfohlen.
Zu einem interessanten Perspektivenwechsel verhalf Prof. Kalimi. Professor an der Universität in Chicago und jüdischer Abstammung. Seine tiefe Kenntnisse rabbinischer Literatur verhalfen zu einer für den Christen ungewöhnlichen Betrachtungsweise der Heiligen Schrift. Unter anderem wurde das Buch Esther mit Blick auf die Furcht der Juden vor Vernichtung, durch die Jahhunderte hinweg aus jüdischer Sicht betrachtet.
Das Skript zu dieser Vorlesung finden Sie im Downoadbereich
Der Besuch der Beiden Profesoren stellte eine große Bereicherung für alle Zuhörer da. Wir bedanken uns bei allen Unterstützern und Freunden des Institutes, die dieses Erlebnis ermöglichten.











