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Die Anliegen des Israel-Instituts

Israel ist seit Jahren ein Brennpunkt der Weltpolitik. Kaum ein Tag, an dem die Medien nicht über die Spannungen im Nahen Osten berichten. Intifada, Selbstmordanschläge, Hass und Ausweglosigkeit prägen die Situation und Stimmungslage.
Israel ist auch ein zentrales Thema der Heiligen Schrift. Große Teile der Bibel beschäftigen sich mit der Geschichte des auserwählten jüdischen Volkes. Trotzdem gibt es in der christlichen Dogmatik bis heute keine eigene Lehre von Israel (Israelogie). Hier muss dringend etwas geschehen, damit in der Theologie und an der Gemeindebasis das Thema Israel seinen gebührenden Stellenwert bekommt. Wir brauchen heute in der Theologenausbildung und in den Kirchengemeinden vor Ort eine Israelogie.

Eine biblisch verantwortete Lehre von Israel ist erforderlich wegen:

  • der Frage nach der Erfüllung biblischer Verheißungen in der Geschichte Israels in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft;
  • der Problemgeschichte des Verhältnisses zwischen Kirche und Israel;
  • des verbreiteten Antisemitismus, Antijudaismus und Antizionismus;
  • des offensichtlichen Missverhältnisses zwischen dem Stellenwert des Themas Israel in Politik und Medien und in der Praxis von Lehre und Verkündigung in christlichen Gemeinden;
  • des Mangels an Vermittlung israelogischer Grundlagen in der Ausbildung und Weiterbildung von Pastoren;
  • der Notwendigkeit, aus biblisch-prophetischer Sicht Maßstäbe für die Beurteilung aktueller Vorgänge und künftiger Entwicklungen hinsichtlich Israel zu gewinnen.

Hier eine kleine pdf-Datei zum Thema "Wozu und warum ein Institut für Israelogie"

AKTUELLES

24/07 2010

"Wem gehört das Land?"

So lautet der Titel des 1. Symposions des Institutes für Israelogie, welches vom 27.-28. August in Gießen stattfinden wird. Das Symposion will sich aus christlich theologischer Perspektive diesem umstrittenen Thema widmen. Seit dem Abrahambund und der göttlichen Ver- heißung eines „ewigen Landbesitzes für Israel“ hat der Streit um „Palästina“ immer auch eine theologische Dimension, nicht zuletzt für Christen.

Mehr Infos

28/06 2010

Jüdische Familien in Wetzlar

In der mittelhessischen Stadt Wetzlar hatte jüdisches Leben eine lange Tradition, bevor sie durch die Schoa ihr schreckliches Ende fand. Zu diesem Thema sind jüngst zwei Bücher erschienen, die eine wichtige Forschungslücke schließen und die Erinnerung an die jüdischen Familien in Wetzlar wachhalten wollen. Auch der ehemalige israelische Botschafter in Deutschland Avid Primor war zugegen. Lesen sie hier mehr.

23/04 2010

Delitzsch-Preis 2010

Zum vierten Mal wurde der Delitzsch-Preis vom Institut für Israelogie verliehen. Geehrt wurden Helge Dirk, Prof. Dr. Richard Bauckham und Christopher Rymatzk, der auch die Festrede hielt.

Weitere Infos hier

Postkarten in groß ansehen

Das Institut für Israelogie freut sich Ihnen unsere Postkarten präsentieren zu dürfen. Es ist uns ein Anliegen Ziel und Arbeit des Institutes einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Wenn Sie uns dabei unterstützen möchten, treten Sie doch mit uns in Kontakt info(a)israelogie.de. Gerne senden wir ihnen Infomaterial und/oder Postkarten zum verteilen zu.

mehr über die Ziele des Institutes erfahren


 

 

 

 

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