Lauf, Junge, lauf!

 

Im Folgenden wird Bezug auf den Jugendroman genommen, der im Jahre 2005 zum „Deutschen Jugendliteraturpreis“ nominiert wurde, danach wird eine Filmrezension wiedergegeben.

Das Werk ‚Lauf, Junge, lauf‘ ist der Titel eines Jugendromans von Uri Orlev, der die Wiedergabe eines auf Wahrheit berufenen Lebensschicksals in den Wirren des 2. Weltkriegs schildert. Im Jahre 2004 wurde der Roman vom Hebräischen ins Deutsche übersetzt. Seit April läuft die Verfilmung des Romans und des darin geschilderten Lebensschicksals auch im Kino. Regisseur ist der deutsche Oscar-Preisträger Pepe Danquart.

Worum geht es im Roman bzw. im Film?

Hauptperson ist der Junge Jurek (Srulik), ein Jude, dem es gelingt, aus dem Warschauer Ghetto zur Zeit des zweiten Weltkrieges zu fliehen. Obwohl nur ein Kind, muss er sich alleine bis zum Kriegsende durchschlagen. Er schließt sich anderen Menschen an, muss jedoch immer wieder aus verschiedenen Gründen diese verlassen und erneut fliehen. Nicht nur von deutschen Soldaten, sondern auch von polnischen Landsleuten droht ihm Gefahr. Auf seiner Flucht macht er unvergessliche, überraschende Erfahrungen. Er überlebt schließlich bis zum Kriegsende, verliert aber seinen rechten Arm. Nach dem Krieg wird er zwangsweise in ein jüdisches Kinderheim eingewiesen. Dank einer Betreuerin lassen sich seine Herkunft und Identität ermitteln. Später wandert er dann nach Israel aus, wo er seine Schwester wiederfindet.

Besonders wertvoll. Unbedingt sehenswert!

Lesen Sie hier einen ausführlichen Bericht der Süddeutschen.

Buchempfehlung:
Orlev, Uri, Lauf Junge lauf, 5. Aufl. Weinheim – Basel 2008

(mr)

 
Internet:
http://laufjungelauf-derfilm.de/
http://www.sueddeutsche.de/kultur/holocaust-film-lauf-junge-lauf-kind-in-zeiten-des-krieges-1.1859716
http://www.taz.de/!136908/
http://de.wikipedia.org/wiki/Lauf,_Junge,_lauf#Verfilmung http://www.youtube.com/watch?v=Oby9RBqbHLE&hd=1